Google+
Werbung


Elefantendame „Mädi“ in Estland grausam ertrunken

Die Elefantendame Mädi vom Universalcircus Renz aus Deutschland ist am Anfang Juni während einer Tournee in Estland ertrunken. Es sind Schock-Videos gesichtet worden, die zeigen, wie ihr Halter, Reptilienzoo-Chef René Renz aus Bundesland Hessen, in Badehose auf dem sterbenden Tier bei ihrem Überlebenskampf auf ihr herumsprang. Mit einem Bagger musste der Kadaver aus dem Wasser in Narva gezogen werden.

Nun beschäftigt der Fall des 48 Jahren alten Elefantenkuh inzwischen die hessische Landespolitik. Ursula Hammann, von den Grünen, möchte Näheres über den Fall wissen. Demnach musste das Tier trotz einer Erkrankung auf eine Gastspielreise. Marcus Stadler, ebenfalls von den Grünen, geht noch Schritt weiter. Er vermutet in der Zeitung „Frankfurter Rundschau“, dass die Mädi trotz ihres schlechten Zustands auf Gastspielreise gehen musste, um einer Kontrolle beim Zirkus seines Bruders zu entgehen.

Daniel Renz, Direktor des Zirkus Universal Renz und Bruder von René Renz, dementiert am 24. Juni in der Bild-Zeitung, dass in Narva-See grausam verstorbene Mädi, der unter Rüssellähmung gelitten haben soll, zu seiner Truppe gehört hätte.

Ferner meint Daniel Renz, dass es ein tragischer Unfall gewesen sei: „Elefanten gehen eigentlich gern baden, schon mein Vater tanzte im Wasser auf einem Elefanten, das ist ganz normal. Aber dieser schien eine Rüssellähmung zu haben und hat deshalb keine Luft mehr bekommen,“ sagte er der Bild-Zeitung. Zum Todeszeitpunkt des Tieres sei Direktor nicht in Estland gewesen. Laut eigener Angabe hat er seit vier Jahren keinen Kontakt zu seinem Bruder.

 

Folgen Sie uns auch auf Facebook und Twitter ,um immer auf dem Laufenden über Nachrichten aus aller Welt zu bleiben.



Werbung
Werbung
y