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ZDF mit neuem Blick auf den Wagner-Mythos

Szene aus dem ZDF-Fernsehfilm Ein neuer Blick auf den Mythos Wagner: Am Sonntag, 23. Februar, 20.15 Uhr, zeigt das ZDF "Der Wagner-Clan. Eine Familiengeschichte". Nicht als konventionelle Biographie, sondern emotional als Familiensaga erzählt, setzt die Handlung des Films mit dem Tod des Komponisten ein und entfaltet die dramatische Geschichte der Erben – einer Familie voller künstlerischem Ehrgeiz, Leidenschaften und Intrigen. Christiane Balthasar inszenierte den Fernsehfilm mit Iris Berben, Lars Eidinger, Petra Schmidt-Schaller, Eva Löbau, Heino Ferch, Felix Klare, Vladimir Burlakov und Justus von Dohnányi nach dem Drehbuch von Kai Hafenmeister. 

Unmittelbar nach dem Tod ihres Mannes 1883 schwört Cosima Wagner (Iris Berben) ihre drei Kinder auf ihre "heilige Pflicht" ein: Isolde, Eva und Siegfried sollen ihr Leben ganz in den Dienst der Bewahrung von Wagners Werk stellen, um dem "Meister" zur Unsterblich­keit zu verhelfen. Zwar gelingt es Cosima, sich gegen den Willen der mächtigen Wagne­rianer als neue Festspielleiterin durchzusetzen. Doch damit die Festspiele in Familienhand bleiben, muss eines der Kinder ihre Nachfolge antreten – und weitere Nachkommen in die Welt setzen.

Rivalitäten der Geschwister untereinander, Intrigen und Enttäuschungen sowie Zwietracht zwischen den Familienmitgliedern zerstören in den Folgejahren die familiären Bande: Cosima verstößt Tochter Isolde (Petra Schmidt-Schaller), Sohn Siegfried (Lars Eidinger) kommt mit der Rolle des Thronerben nicht zurecht. Seine Liebe zu einem Mann kann er nur solange geheim halten, bis ihm sein machtbesessener Schwager Chamberlain (Heino Ferch) auf die Spur kommt.

Unmittelbar nach dem Fernsehfilm, ab 22.05 Uhr, beleuchtet der Film "Der Wagner-Clan – Die Dokumentation" von Gero und Felix von Boehm das weitere Schicksal der berühmten Familie in der Zeit nach Hitlers Erstarken.

Foto: © ZDF

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