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Gott hat nicht aufgepasst: Ein Film über eine Transsexuelle aus Litauen

Dokumentarfilm Julia - PosterBei der Venice Days in Venedig zeigt die deutsche Fotografin und Filmemacherin J. Jackie Baier den Dokumentarfilm "Julia" über eine Transsexuelle aus Litauen, die in Berlin trotz Einser-Abitur und Diplomabschluss als Prostituierte arbeitet.

„Julia“ ist eine Geschichte von Entwurzelung und Zugehörigkeit. Von der Selbst-Entdeckung und Wut. Das ist eine Geschichte aus einem Jungen aus Klaipeda, der eine Frau sein wollte.

Mehr als 10 Jahren ist Baier der transsexuellen Julia K. durch ihre kompromissloses Leben als Prostituierte gefolgt. „Gott hat nicht aufgepasst, als ich geboren wurde,“ sagte die junge Frau über sich. Bittere Worte von einer Außenseiter der Gesellschaft. Denn im katholischen Litauen wird die sexuelle Minderheit bis heute verteufelt und verfolgt. Infolgedessen wurde aus einem Sohn aus gutem Hause und begabten Absolventen der Kunstschule in Litauen ein Straßenmädchen in Berlin. Der Dokumentarfilm „Julia“ bietet einen Einblick in die „Welt hinter dem Spiegel“.

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Julia, Dokumentarfilm (2012-2013)
Regie J. Jackie Baier
Produktionsland: Deutschland und Litauen

Foto: © J. Jackie Baier / Pressefotos

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