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Die furchtbare Macht der Kriegsfotos

Die Bilder der Leichen von syrischen Kindern und Jugendlichen gingen nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff um die Welt. Die liberale Wochenzeitung Die Zeit erinnert daran, dass Kriegsfotos immer auch instrumentalisiert werden: "Die Bilder aus Syrien zeigen uns getötete Kinder, die alle in eine Reihe gelegt worden sind. Einige sind noch Säuglinge, andere fast schon Jugendliche. Kein Vater dabei, keine Mutter. Hat man die Leichen fürs Foto drapiert? ... Unter welchen Umständen sie entstanden und wer ihre Urheber sind, wissen wir oft nicht. Was bleibt, ist das große Unbehagen und die Frage: Brauchen wir zum politischen Handeln erst die Bilder von toten Kindern? Die Bilder aus Kriegsregionen dienen nie nur der Aufklärung, sie dienen immer auch den Interessen der Kriegsparteien. ... Wie also sollen wir als Redaktion mit solchen Bildern umgehen? Spielen wir durch die Veröffentlichung von Kriegspropaganda einer Partei in die Hände? Oder geben wir dem Unrecht erst ein Gesicht? ... Was ist schlimmer als das Bild eines toten Kindes? Das Bild eines toten Kindes, das nichts mehr bedeutet."

Quelle: www.eurotopics.net (29.08.2013)

Die Presseschau von eurotopics ist ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Sie wird erstellt von n-ost Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Sie stellt keine Meinungsäußerung der bpb dar.

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