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Baltikum für Anfänger

Bünz, Wo die Ostsee westsee heißt, BuchcoverBünz, Wo die Ostsee westsee heißt, BuchcoverVon Ülo Salm, Berlin

Das ist der Untertitel des Buches „Wo die Ostsee Westsee heißt“ von Tilman Bünz, das am 14. Juni in der Botschaft Estlands vorgestellt wurde.

Tilman Bünz war viele Jahre Korrespondent der ARD für Skandinavien und das Baltikum. Diesem Umstand ist es sicherlich zu verdanken, dass Bünz in seiner Charakterisierung und Schilderung von Land und Leuten es verstanden hat, dass Wesentliche zu erfassen und in interessanter, leicht verständlicher Weise zu schildern. Zudem hat die gesamte Erzählung große Authentizität. Die Reise des Autors durch das gesamte Baltikum – vom Memelland durch Litauen und Lettland bis Narva im äußersten Nordosten Estlands nahe St. Petersburg – bewältigte er mit dem Fahrrad (nur selten gelangte das Rad ins Gepäcksabteil eines Busses).

Woher der Buchtitel? Der östlichste Teil des Baltikums ist so abgelegen, dass die Ostsee dort Westsee genannt wird und die Tiere wegen des niedrigen Salzgehaltes aus dem Meer trinken können.

Der Autor hat mit Erfolg eine umfassende Palette geschaffen. Er schildert die Schönheiten der baltischen Länder, die weitgehend noch präsente Vergangenheit unter vielen fremden Herrschern – von der Architektur bis zur politischen Lage –, die liebenswerten Menschen mit ihren Problemen, aber auch den allenthalben zu verzeichnenden Fortschritt bis zu einer heute noch weltweit einzigartigen Modernisierung, nämlich der totalen Digitalisierung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in Estland.

Es ist hier nicht der Raum, im einzelnen auf Bünz‘ wunderbare Berichte einzugehen. Nach Lektüre des Buches (Taschenbuchformat, 256 Seiten, 10 Euro) bleibt nur zu sagen: Lesen Sie es, und Sie gewinnen ein recht vollständiges Bild der drei Länder und bekommen große Lust, ihre nächste Reise dorthin zu planen.

Random-Verlag ISBN: 978-3-442-71659-3

Foto: Buchcover

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