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„Musik für Gitarre“ in der Botschaft Estlands in Berlin

René EespereRené EespereVon Ülo Salm, Berlin

Am 14. November fand die Reihe kultureller Veranstaltungen der Estnischen Botschaft ihren diesjährigen Abschluss in einem Kammerkonzert mit Kompositionen von René Eespere.

Mit noch weiteren Konzerten in Berlin feierte der Komponist im Vorgriff seinen am 14. Dezember anstehenden 60. Geburtstag.

Den Klavierpart hatte der Komponist selbst übernommen. Gitarre, Geige, Querflöte und Sopran vervollständigten das Ensemble, das in unterschiedlicher Zusammensetzung insgesamt sieben Kompositionen Eespere’s zum Besten gab. Das Publikum war unerwartet zahlreich erschienen – es scheint dem Autor, als würden die ohnehin schon großzügigen Botschaftsräume bald nicht mehr ausreichen.

Das Lieblingsinstrument des Komponisten, die klassische Gitarre, wurde von Tiit Peterson sanft und beeindruckend einfühlsam gespielt. Die etwas harten metallischen Töne der Querflöte Neeme Punder’s standen dazu im Kontrast, während der Geiger Harry Traksmann das Ganze zur Einheit verschmelzen ließ. Der Sopranistin Aurelia Eespere, Tochter des Komponisten und vielversprechende Opernsängerin, wurde von ihrem Vater am Flügel begleitet, sang aber zum Abschluss noch zur Flöte und Gitarre. Bei keiner ihrer Darbietungen wurde sie von den Instrumenten übertönt – ein häufiges Manko bei Gesangsdarbietungen.

Das Publikum feierte die Musiker mit lang anhaltendem Beifall und ließ den Abend mit einem Sektempfang der diplomatischen Vertretung ausklingen.

Foto: © err

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