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Radio Regenbogen Award: Lettischer Löwe stellt sich in Rust vor

Caption TextVon Aino Siebert, Rust

„Lauv“ heißt auf lettisch „Löwe“. Geboren wurde der eher schüchterne Mann, dessen Muttersprache Lettisch ist, am 8. August 1994 in San Francisco, Kalifornien im Sternzeichen des Löwen. Sein eigentlicher Name ist Ari Staprans Leff.

„I Like Me Better“, ein Charterfolg mit folkloristischen Elementen des Baltikums, ist der Top-Hit des vergangenen Jahres und der Interpret damit der „Newcomer International 2017“ bei der Verleihung des Radio Regenbogen Award am 23. März in Rust (Schwarzwald).

Den Preis erhielt der amerikanisch-lettischer Musiker aus den Händen von Moderatorin Birgit Schrowange: „Lauv liefert uns den Soundtrack für die magischsten Momente des Lebens – für die Liebe!“

Schon als Kind spielte Lauv Klavier, Bratsche und Gitarre. Seine Musikkarriere begann mit zarten 14 Jahren als er zunächst Lieder für andere Künstler schrieb, unter ihnen Cash Cash, Charli XCX, Cheat Codes und Demi Lovato. Später studierte der Musiker Musiktechnik an der New York University Steinhardt School of Culture, Education, and Human Development.

Obwohl Lauv auf Spotify, einem Musik-, Hörbuch- und Videostreaming-Dienst durchaus erfolgreich war, konnte der Sänger keine Charterfolge verzeichnen. Doch vor einem Jahr kamm dann die Durchbruch mit dem Single „I Like Me Better“.

Dass US-Lette anders tickt als andere, zeigt sich auch dadurch, wie er neues Songmaterial unter seine Fans bringt. Erst kürzlich hat er auf Spotify seine Playlist "I Met You When I Was 18" veröffentlicht, die aus Songs besteht, die er während seiner Studentenzeit an der New York University geschrieben hat und die von Jugendliebe und Selbstverwirklichung handeln.

„Das war ein Kapitel meines Lebens. Mit 18 Jahren für die Schule nach New York zu ziehen, ohne zu wissen, wer ich war oder wer ich sein wollte. Mich zum ersten Mal zu verlieben und vier Jahre in einer Beziehung zu sein, die mich alles über mich selbst, die Welt und wie man liebt gelehrt hat. Mich selbst zu entdecken, zu definieren wer ich wirklich bin und dafür zu kämpfen, das Selbstvertrauen zu entwickeln, genau diese Person zu sein. Zu lernen mir selbst zu vertrauen, selbst wenn es die beängstigendste Sache der Welt ist. Ich habe das Einzige gemacht, wovon ich Ahnung hatte: Ich habe meine Gefühle in Songs gepackt und sie geteilt,“ sagt der von Erfolg gekrönte Gesangssolist heute.

Quellen: Radio Regenbogen, Wikipedia, Evetim

Foto: © Jan E. Siebert

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