Google+
Werbung

Museum Frieder Burda präsentiert sich mit der Sonderschau auf der art KARLSRUHE

Gemälde Aenne Burda von Andy WarholGemälde "Aenne Burda" von Andy WarholDas Museum Frieder Burda in Baden-Baden ist dieses Jahr zu Gast auf der art Karlsruhe. Die Messe findet vom 22. bis zum 25. Februar in der Messehallen in Rheinstetten bei Karlsruhe statt. Das Haus nutzt die Gelegenheit, rund 30 Werke seiner umfangreichen Sammlung in einer aufwendigen Inszenierung dem zahlreichen nationalen wie internationalen Publikum der Messe vorzustellen – und gleichzeitig neugierig zu machen auf das aktuelle Programm der Baden-Badener Gemäldegalerie.

Dieses wird seit Mai 2017 von Henning Schaper als Direktor des Museum Frieder Burda verantwortet, der – zusammen mit der Stieftochter Frieder Burdas, Patricia Kamp, als Kuratorin – den Auftritt in Karlsruhe entwickelt hat.

Schaper erklärte auf der Pressekonferenz: „Kunstmessen sind Knotenpunkte des Austauschs und der Wahrnehmung. Auch wenn das Verhältnis zwischen Kunstmarkt und Museumsarbeit immer wieder kritisch auf dem Prüfstand steht: Kunstsammeln hat zunächst einmal mit Kunstkaufen zu tun. Umso mehr freuen wir uns, nun mit einigen ausgewählten Highlights unserer Sammlungstätigkeit auf der Messe art Karlsruhe präsent zu sein.“ Und weiter: „Wir wollen hier natürlich die Besucher neugierig machen und zu einem Besuch in Baden-Baden animieren. Aber wir wollen auch ganz einfach zeigen, wie reich und spannend ein Leben mit der Kunst sein kann. Dafür steht Frieder Burda mit seiner umfangreichen Sammlung schließlich beispielhaft in Deutschland.“

Der persönliche Charakter der Sammlung sowie die Nähe, die bekannte Kunstsammler zu seinen Kunstwerken sucht und die er im intensiven Austausch mit ihnen erlebt, machen die Sammlung zu etwas Lebendigem. Die visuelle und geistige Erfahrung, die er damit verbindet, sind wie ein Spiegel seines Wesens und seiner Emotionalität. Die Aura der Privatheit eines Wohnhauses, eines Anwesens im Park, trägt auch das 2004 gegründete Museum in der Lichtentaler Allee in Baden-Baden. So wie sich Frieder Burda im Privaten zwischen seinen Schätzen bewegt, gleicht das Museum in seiner intimen Größe mit der klaren Architektursprache und den harmonischen, offenen Räumen einer persönlichen Kulisse und führt den Besucher hinein in ein Gefühl von Privatheit und ästhetischer Harmonie.

Frieder Burda mit Stieftochter Patricia KampFrieder Burda mit Stieftochter Patricia KampDies greift das salon-artige Präsentationskonzept auf der art Karlsruhe auf. Auf abstrakte Art und Weise wird die Idee eines privaten Salons umgesetzt. Hier wird in einer flügelartigen Raumfolge und einem Parcours durch vier verschiedene Themen-Räume mit ihrer individuellen Atmosphäre eine private Inszenierung geschaffen, in der die Seele Frieder Burdas atmet und dem persönlichen Moment der Sammlung auf besondere Weise Ausdruck verleiht. Die sinnlichen Momente verschiedener Aktdarstellungen, unter anderem von Ernst Ludwig Kirchner werden kombiniert mit dem ironisch-humorvollen Ton William Copleys und den kühl-ästhetischen Kompositionen Gerhard Richters und münden schließlich in die kritischen Bestandsaufnahmen unserer globalen Realität, wie sie die jüngere Generation einer Alicia Kwade oder eines Jose Dávila vornehmen.

Zur Sammlung und zum Museum Frieder Burda

Die Faszination für die Farbe und die emotionalen Ausdrucksqualitäteten von Malerei oder Kunst standen für den Kunstsammler Frieder Burda von Anfang an im Zentrum seines Interesses an der Kunst. Im Lauf von über 40 Jahren enstand eine Sammlung persönlichen Zuschnitts, die den subjektiven Anspruch Burdas an Kunst und Ästhetik widerspiegelt und zugleich auch für andere Menschen sinnlich-anregend zugänglich macht. Diese Leidenschaft findet sich in den hochkarätigen Arbeiten des Deutschen und Amerikanischen Abstrakten Expressionismus sowie in der modernen Archaik des Spätwerks Pablo Picassos wieder, von welchem die Sammlung einen in Deutschland fast unvergleichbar dichten Komplex besitzt.

Die Sammlung Frieder Burda umfasst heute rund 1000 Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier. Sie zählt damit zu den bedeutendsten und qualitativ wertvollsten privaten Kunstsammlungen Europas. Der Schwerpunkt der Kollektion liegt auf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in der kühl distanzierten Ästhetik Gerhard Richters, dem geistreichen Ideenkosmos Sigmar Polkes, aber auch in der expressiv kraftvollen Malerei von Georg Baselitz.

Das Museum bietet auf der art Karlsruhe folgende Messe-Talks an:
Am 22. Februar um 13:00 Uhr: Artima Talk mit Patricia Kamp
Am 23. Februar um 16:30 Uhr: Monopol Talk mit Hennig Schaper
Am 25. Februar um 16:00 Uhr: SWR Art Talk mit Patricia Kamp

Aktuelle Ausstellungen im Museum Frieder Burda
in Baden-Baden, Lichtentaler Allee 8b, Telefon: 07221-398980:
America! America! How real is real? - bis 21. Mai 2018
und danach
James Turrell, ab dem 9. Juni bis zum 28. Oktober 2018

Weitere Informationen:
Zu Kunstmesse art Karlsruhe www.art-karlsruhe.de
Zu Museum Frieder Burda www.museum-frieder-burda.de

Quelle: Museum Frieder Burda

Fotos: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

 



Werbung
Werbung