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Comic-Ausstellung

Botschafterin Dr. Tael, Kulturattaché Liivrand und Kunsthistorikerin LaanisteBotschafterin Dr. Tael, Kulturattaché Liivrand und Kunsthistorikerin LaanisteVon Ülo Salm, Berlin

In der Botschaft Estlands ist man dank der Initiativen ihres Kulturattachés Harry Liivrand nicht darum verlegen, mitunter etwas zu präsentieren, was ein wenig außerhalb des Mainstreams der Kunstszene liegt – auch wenn seit einigen Jahrzehnten Comics zu ihrem Bestandteil gehören.

Am 20. Oktober, rechtzeitig vor Beginn des Halloween, wurde in der Botschaft eine Ausstellung estnischer Comics unter der Überschrift „Spooky Folk“ eröffnet. Insgesamt 16 Zeichner, allesamt Mitglieder der im Jahre 2011 gegründeten Estnischen Comics-Gesellschaft, sind mit Arbeiten vertreten.

Das spukhafte Volk, das in den Werken zu sehen ist, hat seine Wurzeln in der estnischen Mythologie, geprägt durch die Moore und dichten Wälder des Landes. Lustiges, Sarkastisches, Lyrisches und Horror sind in den Bildern präsent. Die Sprechblasen der durchweg recht kurzen Darstellungen sind dankenswerter Weise Englisch. Dennoch leidet das Verständnis etwas, weil so mancher Besucher bei vielen Bildergeschichten wegen ihrer geringen Größe entweder eine gute Brille oder eine Lupe braucht. Eine Vergrößerung vieler der Blätter auf das Vierfache hätte die Attraktivität deutlich erhöht.

Nach einführenden Worten der Botschafterin Dr. Kaja Tael und des Kulturattachés Liivrand hielt die Kuratorin der Ausstellung, die Kunsthistorikerin Mari Laaniste, einen ausführlichen Vortrag in englischer Sprache. Das verstehen zwar die meisten, die Gäste aus den neuen Bundesländern allerdings seltener. Ein Vortrag in estnischer Sprache mit deutscher Übersetzung wäre sicherlich von diesem oder jenem begrüßt worden. Die Darstellung der Entwicklung der noch sehr jungen estnischen Comic-Kultur war aber auf jeden Fall aufschlussreich und interessant.

Die Ausstellung endet mit dem 8. Januar kommenden Jahres.

www.estemb.de

Foto: © Estnische Botschaft Berlin

 

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