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Europäischer Kultursommer in Fellbach: Deutsch-estnisches Chorkonzert

Chorkonzert Chorkonzert Von Thomas Michael, Stuttgart

Im Rahmen des Europäischen Kultursommers in Fellbach - www.kultursommer-fellbach.de - fand am 19. Juli unter dem Titel „Jubilate“ ein deutsch-estnisches geistliches Chorkonzert statt.

Im ersten Teil präsentierte die sechsköpfige estnische Gesangsformation Heinavanker (Heuwagen), die tags zuvor schon in der Alten Kelter zu hören war, zunächst eine Komposition ihres Leiters Margo Kõlar, ein „Palve“ (Gebet), bevor sie alte, bis in das 14. Jahrhundert zurückreichende geistliche Volkslieder aus verschiedenen Regionen Estlands in lateinischer oder estnischer Sprache vortrug. Eines der Lieder sang die Altistin des Ensembles alleine - schade nur, dass der Weg zur Empore so lang war, denn von dort hätte es noch eindrucksvoller geklungen. Die hohe Qualität des Vortrages konnte schon in der Alten Kelter bewundert werden. Anders als dort verzichteten die Musiker diesmal indes auf Gesang während des Einzuges oder Wandergesang. - Den Namen Heinavanker gab sich die Gruppe nach dem gleichnamigen Flügelaltargemälde von Hieronymus Bosch (1453-1516).

Den zweiten Teil bestritt der Fellbacher Kammerchor opus 7, Teil des Philharmonischen Chores Fellbach. Der Kammerchor feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Er trug in deutscher oder lateinischer Sprache Werke von Komponisten des vorletzten Jahrhunderts vor: Bruckner, Schubert, Mendelssohn, Silcher und Reinthaler. Die zeitgenössischsten Werke waren eine Komposition des gegenwärtigen Chorleiters Tilman Heiland, dessen Text mit der Musik Bruckners direkt davor erklang - „Virga Jesse“, gefolgt von Otto Olssons (1879-1964) „Jesu corona celsior“.

Den krönenden Abschluss des eindrucksvollen Konzertes bildete der von Heinavanker und dem Kammerchor gemeinsam (Bild) vorgetragene Hymnus „Alleluia“ des amerikanischen Komponisten Randall Thompson (1899-1984). Langer Applaus bestätigte den guten Anklang des Konzertes beim Publikum in der voll besetzten Fellbacher Lutherkirche.

Foto: © Thomas Michael

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