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Beck kritisiert Papst-Äußerung

Volker BeckVolker BeckDer religionspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion Volker Beck hat Papst Franziskus im Blick auf dessen Position zur Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften einen "theologischen Rückfall" vorgeworfen schreibt die Katholische Nachrichtenagentur (KNA).

Zuvor hatte der Weihbischof von Malta, Charles Scicluna, berichtet, dass Pontifex ihm gegenüber in einer Privataudienz ein entsprechendes Gesetzesvorhaben in Malta als "anthropologischen Rückschritt" bezeichnet habe.

Die Kirche solle "aufhören, den weltlichen Gesetzgeber, der den verfassungsrechtlichen Geboten von Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit verpflichtet ist, direkt oder indirekt aufzufordern, die gegenüber Homosexuellen diskriminierende Sexuallehre der Kirche zu übernehmen", forderte der Grünen-Politiker.

Beck verwies auf die "zentrale Schrift des Konzils zur Glaubensfreiheit (Dignitatis humanae)", in der die Gewissensfreiheit derjenigen betont werde, die nicht den Lehren Roms folgten oder folgen wollten. Mit dieser Position breche Rom, so Beck, "wenn es Regierungen oder Parlamente weiter auffordert, Homosexuelle zu benachteiligen". Das Familienrecht sei "ein weltlich Ding", fügte er in Anlehnung an eine Formulierung des Reformators Martin Luther zur Institution der Ehe hinzu.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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