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Münstersche Zeitung: Bischof Genn ruft Gläubige, auf Homosexuelle nicht zu diskriminieren

Die versöhnliche Worte von Papst Franziskus haben die Gläubigen erreicht: Der deutsche Bischof Felix Genn forderte seine Kirche auf , "gleichgeschlechtlich empfindende Menschen" nicht mehr zu abzulehnen. Auch den Umgang mit wiederverheirateten Christen müsse die Kirche ändern, meinte der Geistliche im Interview mit der Münstersche Zeitung (MZ) am 12. Oktober: „ Die katholische Kirche dürfe nicht länger als moralische Instanz und mit "erhobenem Zeigefinger" auftreten und dann dem Menschen vorschreiben, was erlaubt ist und was nicht,“ sagte Genn.

Bischof bringt im Interview vor, dass Gott die Lesben und Schwulen genau so wie jeden anderen Menschen liebt. Der bisherige Umgang der Kirche mit Gleichgeschlechtlichen habe in der Vergangenheit zu vielen "Verletzungen und Verwundungen" bei Betroffenen geführt. Damit soll jetzt Schluss sein, so Genn.

Auch ein geschiedener aber dann wiederverheirateter katholischer Christ war bisher nicht zur Eucharistie zugelassen. Das katholische Gebot der Unauflöslichkeit der Ehe verhinderte dies. „Die Kirche sei in einem Dilemma, so Genn, denn Jesus habe die Unauflöslichkeit der Ehe selbst gesetzt. Trotzdem müsse die Kirche einen Weg finden, mit diesen Menschen "gut und auf nicht verletzende Weise" umzugehen. Nur beim Stichwort „Frauen im Priesteramt“ bleibt Bischof hart, er lehnt sie weiterhin als Priesterinnen ab.

 

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