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„Im besten Sinne ansteckend und wegweisend“: Macron wird mit Karlspreis geehrt

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Macron macht Europa wieder Mut

Im Rahmen der Pressekonferenz in Aachen unterstrichen Linden wie auch Philipp die für Europas Zukunft Mut machenden Impulse, die der Präsident in seiner noch kurzen Amtszeit bereits gesetzt hat. Unverzichtbar ist dabei der Hinweis auf seine richtungsweisende Rede „Initiative für Europa“ an der Pariser Sorbonne im September. Dort sagte der Präsident: „Ich überlasse nichts denen, die Hass, Spaltung oder nationale Abschottung versprechen. Ich überlasse ihnen keinen einzigen Vorschlag. Es liegt an Europa, Vorschläge zu machen. Es liegt an uns, diese zu tragen, jetzt und sofort.“ Er sieht den Schlüssel zur Souveränität in der europäischen Zusammenarbeit.

Oberbürgermeister Philipp fasste am Ende der Pressekonferenz das Votum des Direktoriums so zusammen: „In einer Zeit, in der unser Kontinent vor entscheidenden Weichenstellungen steht, hat Emmanuel Macron den Kampf für Europa mit Leidenschaft und mutiger Zuversicht offensiv angenommen. In seiner noch kurzen Amtszeit hat Macron Europa neu inspiriert und der Debatte über eine vertiefte Einigung unseres Kontinents neuen Schwung und eine neue Dynamik gegeben.“

Info Karlspreis:

Emmanuel Macron wird der 60. Träger des Internationalen Karlspreises zu Aachen sein. In diesem Jahr wurde der britische Historiker Timothy Garton Ash mit dem Preis ausgezeichnet, 2016 ging die Auszeichnung an Papst Franziskus.

Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise. Er wird seit 1950 an Personen und Institutionen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Zu den früheren Preisträgern gehörten unter anderem Konrad Adenauer (1954), die Europäische Kommission (1969), der spanische König Juan Carlos I. (1982), Francois Mitterand und Helmut Kohl (1988), Václav Havel (1991), Königin Beatrix der Niederlande (1996), der amerikanische Präsident Bill Clinton (2000), der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker (2006), Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008), Jean-Claude Trichet (2011) oder Martin Schulz (2015), damals Präsident des Europäischen Parlaments. Im März 2004 erhielt Papst Johannes Paul II. einen außerordentlichen Karlspreis, der in Rom verliehen wurde.

Verliehen wird neben einer Urkunde auch eine Medaille, die auf der Vorderseite das älteste Aachener Stadtsiegel aus dem 12. Jahrhundert mit thronendem Karl dem Großen und auf der Rückseite eine Inschrift für den jeweiligen Preisträger zeigt.

Foto: © Stadt Aachen/dpa

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