Google+
Werbung


Flüchtlingskrise: Bundespolizei deckt unerlaubte Einreise von zehn Personen auf

Emblem der BundespolizeiEmblem der BundespolizeiHorst Seehofer (CSU) hat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor kurzem einen heftigen Streit über die Flüchtlingspolitik der Regierung abgehalten. Der Bundesinnenminister und CSU-Chef sprach sich für eine Zurückweisung von Flüchtlingen an den Grenzen aus und drohte damit die Koalition und auch die Unionsfraktion platzen zu lassen. Vor allem ging es in seinem „Masterplan“ um Flüchtlinge an Bayerisch-Österreichischen Grenze.

Doch längst kommen die Schutzsuchenden nicht mehr über Bayern nach Deutschland. Hier ein aktuelles Beispiel: Bundespolizisten nahmen am Dienstagvormittag (10. Juni) in der Nähe der Bundesautobahn 15 insgesamt zehn unerlaubt eingereiste Personen in Gewahrsam. Die Iraker waren zu Fuß und ohne den Aufenthalt legitimierende Dokumente unterwegs.

Hinweis auf Flüchtlinge von Bürgern

Durch einen Bürgerhinweis erhielt die Bundespolizei in Forst (Brandenburg) gegen acht Uhr Kenntnis über eine offenbar orientierungslose Personengruppe im Bereich der Anschlussstelle Roggosen. Beamtenstreifen begaben sich zu der fünfköpfigen Familie und brachten die Eltern mit ihren drei, sieben und zehn Jahre alten Kindern zur Dienststelle.

Gegen zehn Uhr entdeckten die Einsatzkräfte im Bereich der Bundesstraße 97 fünf weitere irakische Männer im Alter von 20 bis 39 Jahren. Diese konnten ebenfalls keine den Aufenthalt legitimierenden Dokumente vorlegen und wurden in Gewahrsam genommen.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise sowie unerlaubten Aufenthalts ein. Alle Personen äußerten Asylbegehren. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen war eine Überstellung an die Ausländerbehörde vorgesehen. (Bundespolizei / asie)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

Folgen Sie uns auch auf Facebook und Twitter ,um immer auf dem Laufenden über Nachrichten aus aller Welt zu bleiben.



Werbung
Werbung