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Präsident Ilves auf der Staatsbesuch in Rumänien

Präsidenten Toomas Hendrik Ilves und Traian Băsescu beim Abschreiten der Ehrengarde in BukarestPräsidenten Toomas Hendrik Ilves und Traian Băsescu beim Abschreiten der Ehrengarde in BukarestDer estnische Staatspräsident ist auf Staatsbesuch in Rumänien. In Bukarest wurde Toomas Hendrik Ilves vom rumänischen Staatsoberhaupt Traian Băsescu mit militärischen Ehren empfangen. Die Amtskollegen berieten danach über die einzelne Staaten der Östlichen Partnerschaft der Europäischen Union (EU), die Ukraine, die Republik Moldau und Georgien. Die EU will engere Handelsbeziehungen zu diesen Länder bewirken. Moskau, welche die Länder in ihrer Einflusssphäre sehen will, blockiert wiederum diverse Exportgüter aus diesen Staaten und hat schon gedroht, ihnen die Gaslieferungen zu stoppen, falls sie sich der EU annähern sollten. Hauptkonfliktpunkt zwischen der EU und Russland ist die ­Ukraine. Kreml-Chef Wladimir Putin warnte bereits mit "protektionistischen Schritten" falls Kiew mit Brüssel ein Freihandelsabkommen abschließt. Im November soll in Vilnius (Litauen) ein Gipfeltreffen aller Staaten der Östlichen Partnerschaft und Vertretern der EU statt finden.

„Unsere Zusammenkunft hat bestätigt, dass Estland und Rumänien gute Alliierte für die Staaten der Östlichen Partnerschaft der EU sind,“ sagte Ilves in Bukarest.

Das Staatsoberhaupt Estlands brachte vor, dass im 21. Jahrhundert sollte nicht mehr wirtschaftlicher und politischer Druck zu europäischen Politik gehören, den zur Zeit die Ukraine und die Republik Moldau zum spüren bekommen. Die Länder sehen ihren Zukunft in der EU. „Diese Staaten möchten zu Europa gehören, sie sehen ihren Zukunft mit der EU. Das ist eine freie Entscheidung dieser Länder, den wir genau so bestimmt unterstützen müssen wie wir auch die Versuche entgegenwirken, dieser Länder mit Drohungen und Sanktionen andere Zukunft aufzuzwingen,“ betonte Ilves.

Der estnische Präsident versicherte seinem rumänischen Amtskollegen Băsescu, dass Estland die Beitrittsbestrebungen Rumäniens mit dem Schengen-Abkommen unterstützt.

Präsidenten Toomas Hendrik Ilves und Traian Băsescu Beide Präsidenten waren sich einig, dass die Beziehungen zwischen Estland und Rumänien sehr gut sind. Die Länder arbeiten tagtäglich zusammen, sowohl in der EU als auch in der NATO, wo die Ansichten der Staaten in allen wesentlichen Punkten übereinstimmen.

Das estnische Staatsoberhaupt traf sich auch mit Vertretern der Vereinigung „Let´s Do It, Romania“. Rumänien hat aus Estland die Idee von dem ehrenamtlichen Bürgerprojekt „Teeme ära!“ (Machen wir!) übernommen – die Organisatoren der gemeinnützigen Vereine haben heute einen regen Kontakt. Das Projekt ist entstanden, um die eigene Heimat „schön zu machen“. Freiwillige gehen durch das Land und sammeln den auf den Straßen, auf dem Strand oder in den Wäldern abgelegten Müll und Schrott. Vor kurzem haben in Rumänien fast 165.000 Freiwillige geholfen das Land „vom Müll zu befreiten.

Toomas Hendrik Ilves hat in Rumänien auch den Parlamentspräsidenten Crin Antonescu, Premierminister Victor Ponta, Außenminister Titus Corlăţean'i und Minister der Infogesellschaft Dan Nica getroffen. In der rumänischen Handelskammer nahm er an einem Arbeitsessen teil, wo er die Unternehmer ermutigte, mehr zusammen zu arbeiten, insbesondere im IT-Bereich. 

Der estnische Präsident legte mit seiner Gattin Evelin in der Park Carol I einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten nieder. Er hat zudem am der Monument der Wiedergeburten an die tausende Rumänen gedacht, die bei der Revolution 1989 umgebracht wurden und einen Kranz bei der Ehrenmal Corneliu Coposu niedergelegt. Coposu wird als Gewissen Rumäniens genannt.

Staatsoberhaupt Rumäniens Traian Băsescu und seine Ehefrau Maria Băsescu gaben im Palais Controcen zu Ehren von Präsident Toomas Hendrik Ilves und seiner Gattin Evelin Ilves ein feierliches Abendessen.

Estlands Präsident wurde auf seinen Staatsbesuch vom Kanzler des Verteidigungsministeriums, Mikk Marran, dem Vorsitzenden des estnischen Industrie- und Handelskammer, Toomas Luman und Meelike Hirno, der Vertreterin Bürgervereinigung „Teeme ära“ (Machen wir!), begleitet.

Quelle: Präsidialamt Estlands
Foto: Präsidialamt Rumäniens 

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