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Estland: Psychiatriepatient schlägt um sich

Ein Patient hat in seinem Wahn in einem estnischen Psychiatriekrankenhaus zwölf Menschen verprügelt und teils schwer verletzt. Wie estnische Medien am Montag (20. März) berichteten, attackierte und verprügelte der psychisch kranke Mann am Sonntagabend zwischen 22 und 23 Uhr nach seiner gelungenen Flucht aus der Isolierstation einer Klinik in der Kleinstadt Valga an der Grenze zu Lettland Mitarbeiter und Patienten.

Die Polizei war schnell zur Stelle. Die Beamten konnten den Attackierer ruhigstellen, der dann in die psychiatrische Abteilung der Universitätsklinik in Tartu gebracht wurde. Die Verletzten, die nach Angaben des Klinikchefs Marek Seer vorwiegend Prellungen und Abschürfungen erlitten hatten, wurden sofort behandelt.

Die Tageszeitung Postimees berichtet unter Berufung auf die Tochter eines der Verletzten, dass sechs Spitalmitarbeiter, fünf Patienten und ein Polizeibeamter angegriffen und geschlagen worden seien. Angeblich ist es dem Angreifer gelungen, aus der Isolation zu entkommen, als die Ärzte ihn wegen einer zu verabreichenden Spritze aufsuchen wollten.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Im Psychiatriekrankenhaus gibt es kein Sicherheitspersonal. In Notfällen wird über einen Notknopf eine Sicherheitsfirma alarmiert. Das Hospitalpersonal ist auch für den Umgang mit aggressiven Patienten geschult. (asie/tmich)

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