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Sigmar Gabriel trifft seinen US-amerikanischen Amtskollegen in Washington

 

Bundesaußenminister Sigmar GabrielBundesaußenminister Sigmar GabrielDie USA hatten fast zwei Wochen lang keinen Außenminister. Nun hat der US-Senat den Wunschkandidaten des neuen Präsidenten Donald Trump, Rex Tillerson, als neuen Chefdiplomaten der Vereinigten Staaten bestätigt. Er wurde noch am Abend im Washingtoner Weißen Haus vereidigt. Der 64-jährige Texaner mit Liebe zu Moskau steht allerdings vor einer schwierigen Aufgabe, denn er muss das von seinem Chef zerschlagene Porzellan irgendwie wieder zusammenflicken. Denn dem Alleskönner Trump ist es während seiner erst so kurzen Amtszeit gelungen, viele bisherige gute und treue US-Partner zu verärgern.

Tillerson will heute Nachmittag (2. Februar) Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) empfangen. Auch der frühere Bundeswirtschaftsminister Gabriel, ein Mann der direkten Worte, ist erst seit einigen Tagen im Amt. Diplomatie muss der Sozialdemokrat erst lernen.

Vor seinen Abflug gestern nach Washington gab der Nachfolger von Frank-Walter Steinmeier ein Statement ab: „Die USA sind außerhalb Europas seit Jahr und Tag unser engster Bündnispartner. Die Freundschaft zwischen zwei Nationen ist weit mehr als eine gedeihliche Zusammenarbeit zwischen Regierungen, aber ohne gute und vertrauensvolle Beziehungen zwischen beiden Regierungen geht es nicht gut.,“ betonte Gabriel und erklärte weiter: „Die Welt wartet nicht auf uns. Wir haben drängende Themen auf der internationalen Agenda, über die sich Deutschland und Amerika, genauso wie Europa und Amerika, eng abstimmen sollten. Und wir haben Fragen an die neue US-Administration, über ihren außenpolitischen Kurs, ihr Verhältnis zum Bündnis und zur Ordnung der Welt. Ich möchte deshalb schnell mit meinem Amtskollegen Rex Tillerson zusammentreffen und freue mich über seine Einladung nach Washington“.

Gabriel zufolge kann nichts, kein Telefonat, keine Videokonferenz und keine Begegnung am Rande einer großen Konferenz, das persönliche Gespräch ersetzen. Er will das Angebot von Freundschaft und Vertrauen mit nach Washington bringen und „unseren amerikanischen Partnern unsere Sicht der Dinge, unsere Interessen und Werte erläutern und einen guten, offenen und freundschaftlichen Dialog suchen“.

Quelle: Auswärtiges Amt

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