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Die Redaktion des Baltikum-Blattes wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Osterfeiertage


Prorussische Kommentare von Söldnern geschrieben

 Präsident Wladimir Putin feuert im Internet Meinungstrolle an Präsident Wladimir Putin feuert im Internet Meinungstrolle anMoskau führt gegen europäische Staaten einen Cyber-Krieg, um den Meinungsmonopol im Westen zu erhalten. Auch Deutschland ist betroffen, sagte Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen bei der Potsdamer Konferenz für Nationale Cybersicherheit. Der Kampf im Internet wird mitunter von bezahlten Privatsoldaten, sogenannten „Sockenpuppen“ geführt, die sich unter mehreren fingierten Identitäten im Netz als Russland-Experten ausgeben.

Maaßen erklärte, dass die sogenannten „Trolle“, die im Internet in Diskussionsforen oder sozialen Netzwerken als Russland-Versteher in Erscheinung treten, von russischen Nachrichtendiensten angeheuert und dafür entlohnt werden, dass sie negative Stimmung gegen die Regierung in Berlin machen und damit versuchen, gezielt Einfluss auf die Bevölkerung zu nehmen.

Ziel der bezahlten Meinungsmacher ist, Deutschland (und andere EU-Mitgliedsstaaten) zu destabilisieren und die Regierung(en) in den Augen der Wähler in Misskredit zu bringen.

Ein Troll ist eine Person, die versucht den sachlichen Informationsaustausch im Internet mit Falschmeldungen oder direkten Lügen zu sabotieren. Die Provokateure schreiben in Kommentartexten oder sozialen Netzwerken destruktive Meinungen, dessen Ziel es ist, bewusst negative Emotionen in der Bevölkerung zu erzeugen.

Erstmals wurde bereits im Jahr 2003 das Auftauchen staatlicher Trolle aus Russland beobachtet, die aus Olgino, einem Bezirk von Sankt Petersburg ihre prorussische oder pro Putin-Meinungen veröffentlichten. Es ist nachgewiesen, dass die Kreml-Provakateure im Frühjahr 2015 nach Umzug aus Olgino in der Straße Uliza Sawuschkina 55 der Newa-Metropole ihre Propaganda-Arbeit weitergeführt haben. Dort sind laut Aussagen von Ex-Trollen mehrere hundert Angestellte tätig. Sie vermitteln in den Diskussionsforen mehrsprachig Meinungen der offiziellen Kreml-Politik. Bei ihrer Arbeit müssen sie auf aus der Chefetage vorbestimmte Inhalte und Schlagworte achten. Ein Vertrauter von Russlands Langzeitpräsidenten Wladimir Putin, Jewgeni Prigoschin, soll hinter der Finanzierung der Trolle stehen.

Neben deutsch- oder englischsprachigen Trollen gibt es schreibende Handlager des Kremls auch für die baltischen Staaten.

Ein Interview der Deutsche Welle mit dem Chef des Verfassungsschutzes zu den Cyber-Angriffen können Sie hier hören.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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