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Parlamentswahlen in Litauen: Opposition gewinnt die erste Wahlrunde

 

Plenarsaal des litauischen Parlaments in VilniusPlenarsaal des litauischen Parlaments in VilniusIn Litauen deutet sich ein Machtwechsel an. Die angestrebte Mitte-Links-Koalition aus Grünen und Bauernpartei (Lietuvos valstiečių ir žaliųjų sąjunga, kurz LVŽS) unter Vorsitz von Ramūnas Karbauskis hat am 9. Oktober nach dem vorläufigen Wahlergebniss die erste Runde der Parlamentswahlen in dem größten baltischen Land gewonnen. Nach Auszählung von 96 Prozent der Wahlbezirke kommt das Bündnis auf 21,9 Prozent der Stimmen. Die Wahlsieger hatten in der vergangenen Legislaturperiode im litauischen Parlament Seimas lediglich einen Abgeordneten, Ramūnas Karbauskis, gestellt.

Die konservative Vaterlandsunion (Tėvynės Sąjunga), geführt von Gabrielius Landsbergis, wird mit 21,3 Prozent zweitstärkste Kraft. Großvater der Konservativenführer ist Vytautas Landsbergis, der erste Staatspräsident Litauens nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1990. Für die regierende Sozialdemokratische Partei (LSDP) von Ministerpräsident Algirdas Butkevičius votierten 14,5 Prozent der Wähler.

Wegen der Unzufriedenheit der Bürger mit der Sozialpolitik und Korruptionsskandalen vor der Wahl musste Regierungskoalition demnach deutliche Stimmenverluste hinnehmen. Trotz die Möglichkeit zum ersten Mal auch im Internet zu wählen, lag die Wahlbeteiligung nur bei 50,55 Prozent.

Weitere 71 Abgeordnete werden in den einzelnen Wahlkreisen direkt gewählt. In der ersten Wahlrunde mussten die Kandidaten dafür die absolute Mehrheit erreichen. Wo dies nicht gelingt, findet am 23. Oktober eine Stichwahl statt.

Foto: © Andrius Douglas / Wikimedia / Gemeinfrei

 

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