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Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz setzt auf Reformen

Erzbischof Robert ZollitschErzbischof Robert ZollitschAuf der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz wurde die Modernisierung der Kirche eingeläutet. Die katholische Kirche will laut ihrem Vorsitzenden, Erzbischof Robert Zollitsch, auf wiederverheiratete Geschiedene zugehen. "Sie gehören zur Kirche", sagte er bei der Abschluss-Pressekonferenz in Fulda (Hessen). Papst Franziskus hätte den deutschen Bischöfen "in diesen Hinsicht grünes Licht gezeigt".

Die Vollversammlung beriet weiter noch über die Stellung der Frau in der katholischen Kirche. Reformgruppen wie die Laienorganisation „Wir sind Kirche“ fordern seit langem, Frauen den Zugang zu höheren Ämtern zu ermöglichen. Sie werfen der katholischen Kirche vor, Frauen zu diskriminieren, weil sie nicht zu Weiheämtern zugelassen werden. Der Mainzer Ordinarius Karl Kardinal Lehmann unterstützt diese Ansprüche.

Mehr Toleranz gegenüber Gleichgeschlechtlichen
Zur gleichen Zeit verlangt Papst Franziskus mehr Toleranz gegenüber Lesben und Schwulen. Im Mittelpunkt müsse „stets die Person und nicht die sexuelle Orientierung“ stehen. Die Ehe für gleichgeschlechtlichen Paare lehnt er trotzdem ab. Somit hat sich die Einstellung der katholischen Kirche im Wesentlichen nicht geändert. Lediglich der Schwerpunkt solle nicht auf der Sexualmoral liegen: „Wir können uns nicht nur mit der Frage um die Abtreibung befassen, mit homosexuellen Ehen, mit den Verhütungsmethoden: Das geht nicht“, so der Pontifex.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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