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Sichtbarkeit und Vielfalt stehen im Mittelpunkt des CSD-Empfanges in Stuttgart

 

CSD-Parade Stuttgart PlakatRegenbogenflaggen an der Rathausfassade kündigen den Beginn des CSD-Kulturfestivals an. Protektor Gregor Gysi (Partei Die Linke) und Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Partei Die Grünen) sprechen Grußworte. Der öffentliche Empfang der IG CSD Stuttgart e.V. am Freitag (15. Juli) ab 19 Uhr in den repräsentativen Räumlichkeiten der Landeshauptstadt dient der Einstimmung ins Christopher Street Day (CSD)-Festival. Im großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses stehen die politischen und gesellschaftlichen Ziele rund um die Gleichberechtigung von lesbischen, schwulen, bi-, und transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen (LSBTTIQ) im Fokus.

Das Motto des Kulturfestivals lautet in diesem Jahr „Operation Sichtbarkeit“. Damit soll dem immer noch wichtigen Streben nach Akzeptanz und gleichen Rechten in der Gesellschaft deutlich Ausdruck verliehen werden. In einem Appell zur Sichtbarkeit wird Christoph Michl, der Geschäftsführer der IG CSD Stuttgart e.V., beim Empfang die zentralen Erwartungen anlässlich des diesjährigen Polit- und Kulturfestivals klar benennen.

Der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linken-Fraktion im Bundestag, Gysi, verbindet mit seiner Amtsübernahme als Patron eine deutliche Botschaft: „Der Kampf für Gleichstellung muss in Stuttgart, in Deutschland und für alle Menschen weltweit geführt werden. Deshalb ist eure Begegnung so wichtig. Wir zusammen müssen dieser Forderung nach Gleichstellung eine Stimme geben.“

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn wird zudem die Grüße der Stadt überbringen. Musikalisch rundet Nicolai Jan Hübner das Programm des Empfanges ab. Der junge Pianist, der bereits auf der Berliner Fashion-Week begeisterte, lässt die Gäste zwischen den Redebeiträgen in seine ganz spezielle Welt der Klavierkunst eintauchen.

Nach dem offiziellen Teil darf beim Stehempfang der eigenen Vorfreude auf das nahende CSD-Festival in Stuttgart mit Kulturtagen, Eröffnungsgala, Polit-Parade samt Kundgebung und der zweitägigen Hocketse gebührend Ausdruck verliehen werden. In lockerer Atmosphäre reicht das ehrenamtliche Organisationsteam des CSD-Vereines Getränke und Häppchen im vierten Stock des Rathauses.

Initiativen und Gruppen aus dem LSBTTIQ-Bereich oder mit direktem Bezug dazu stellen an einem „Markt der Möglichkeiten“ ihre wichtige, gesellschaftspolitische Arbeit vor. Regenbogenflaggen zieren am 15.Juli das Rathaus. Zur Teilnahme am öffentlichen Empfang ist keine Einladung nötig. Der Eintritt ist frei. Engagierte wie Interessierte sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen:
www.csd-stuttgart.de/rathaus
www.csd-stuttgart.de

Info:

Die Interessengemeinschaft (IG) CSD Stuttgart e.V. ist der Trägerverein des jährlichen Christopher Street Day (CSD)-Kulturfestivals in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Mit einem ehrenamtlichen Organisationsteam von einem starken Dutzend Mitarbeitenden sowie zahlreichen Helfenden ist die IG CSD ganzjährig für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung präsent. Der gemeinnützige Verein zählt 330 Mitglieder. Der CSD-Verein (VR 6575) hat den Zweck, die Öffentlichkeit über die Lebensbedingungen und -realitäten von gesellschaftlichen Minderheiten aufgrund der sexuellen Orientierung beziehungsweise der sexuellen Identität und der geschlechtlichen Vielfalt aufzuklären. Hierzu gehören insbesondere lesbische, schwule, bi- und transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen (LSBTTIQ). Verfolgt wird dieses Ziel durch die Durchführung öffentlicher Veranstaltungen und Aktionen, der Herausgabe von Publikationen sowie einer aktiven Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft.

Gleichzeitig dient der Christopher Street Day als Tag der Erinnerung an die Ereignisse des 27. und 28. Juni 1969. Damals setzten sich homosexuelle Menschen in New York erstmals gemeinsam gegen staatliche Willkür und gewaltsame Übergriffe der Polizei zur Wehr. Schmelztiegel war die Bar „Stonewall Inn“ in der Christopher Street. Daher auch der deutsche Name „Christopher Street Day“ oder kurz CSD.

Darüber hinaus zeugt der CSD heute von den bisher erkämpften Erfolgen in Sachen Sichtbarkeit, Aufklärung, rechtlicher Gleichstellung, Antidiskriminierung und Akzeptanz. Durch diese facettenreichen Tätigkeiten klärt der CSD-Verein die Gesellschaft über Diskriminierungen, Ungleichbehandlungen sowie Homo- und Transphobie auf. Durch umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit macht der CSD mit starker Stimme auf die Lebensrealitäten, Belange und Forderungen von LSBTTIQ-Menschen aufmerksam.

Quelle und Bild: CSD-Stuttgart

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