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Gleichgeschlechtliche zur Diskriminierung freigegeben

Toleranzsymbol - SymbolbildAm 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie, hat die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) die Ergebnisse ihrer Umfrage zu den Erfahrungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen (LGBT) mit Hassverbrechen und Diskriminierung vorgestellt .

An der Befragung haben sich etwa 93 000 LGBT-Personen aus der gesamten EU beteiligt. Die TeilnehmerInnen wurden gefragt, ob sie Diskriminierung, Gewalt, Beschimpfungen oder Hassreden aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung oder Geschlechtsidentität erfahren hatten.

Außerdem sollten sie angeben, wo sich solche Vorfälle ereignet hatten, z. B. in der Schule, bei der Arbeit, im Gesundheitswesen oder an öffentlichen Orten. Zu einem Zeitpunkt, wo EU-weit nationale Parlamente die Grundrechte von LGBT-Personen erörtern, zeigen erste Umfrageergebnisse, dass fast die Hälfte aller Befragten sich im Jahr vor der Erhebung aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung diskriminiert gefühlt hat.

Ergebnisse zeigen, dass die Situation am Schlimmsten in Litauen ist – dort wurden 61 Prozent der Lesben, Schwulen und Transsexuelle Menschen wegen ihren sexuellen Orientation benachteiligt oder sogar verfolgt.

In Estland waren der Diskriminierung 25 Prozent der Esten bei der Arbeitssuche oder auf der Arbeitsstelle ausgesetzt. 30 Prozent der Homosexuellen haben Benachteiligung auch außerhalb des Arbeitslebens zum Spüren bekommen. 85 Prozent der Befragten haben negative Kommentare zum Hören bekommen oder gesehen, wie unter 18-Jährige erniedrigen werden nur weil sie in die LGBT-Community gehören. Am wenigsten haben die Mitglieder der sexuellen Minderheit demütigende Kommentaren in Lettland gehört (83 Prozent) und am häufigsten in Kypros (97 Prozent).

Während ihre Schulzeit haben ihren sexuellen Zugehörigkeit in Estland 72 Prozent Esten unter 18 Jahren versteckt. In Lettland war die Zahl höher – dort haben 81 Prozent der LGBT-Personen ihre Neigungen verborgen.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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