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Estland ist jüngster Mitglied von EUMETSAT

Alain Ratier, Generaldirektor von EUMETSAT, mit Ene Ergma, Präsidentin des estnischen Parlaments, beim Festakt zum Hissen der estnischen FlaggeAlain Ratier, Generaldirektor von EUMETSAT, mit Ene Ergma, Präsidentin des estnischen Parlaments, beim Festakt zum Hissen der estnischen FlaggeDarmstadt/DBBL. Nach Unterzeichnung des Beitragsvertrags am 14. Dezember 2011 und Abschluss des Ratifizierungsprozesses ist Estland jüngster Mitgliedstaat von EUMETSAT zur Nutzung meteorologischer Satelliten.

Als Mitgliedstaat wird Estland an allen strategischen Entscheidungen des Rats beteiligt sein, der oberstes Gremium von EUMETSAT ist. Estland hat bereits an der 78. Ratssitzung, die am 25. und 26. Juni in Darmstadt stattfand, teilgenommen. Künftig kann sich zudem die Industrie des Landes an Ausschreibungen beteiligen und Estland erhält auch unbegrenzten Zugang zu allen Daten und Produkten der Organisation zur offiziellen Nutzung.

Alain Ratier, der Generaldirektor von EUMETSAT, erklärte: „Ich freue mich, dass Estland den Übergang vollzogen hat und wir den 27. Mitgliedstaat von uns begrüßen können."
Ene Ergma, die Präsidentin des estnischen Parlaments Riigikogu, sagte: „Unser Beitritt zu EUMETSAT sichert die Fähigkeit unseres nationalen Wetterdiensts, Wettervorhersagen zu machen, die höchsten Standards entsprechen. Estland ist nicht länger nur passiver Nutzer der Satelliteninformationen, sondern wir haben auch die Möglichkeit, an der Entwicklung neuer Technologien und ihrer Umsetzung teilzuhaben."

Jalmar Mandel, Generaldirektor der estnischen Umweltbehörde, ergänzte: „Estland ist ein kleines Land, aber es ist wichtig, dass sich immer mehr Stakeholder mit unterschiedlichen Kapazitäten an der Entwicklung zeitgemäßer meteorologischer Systeme beteiligen."

Bei einem Festakt in der EUMETSAT-Zentrale in Darmstadt wurde im Beisein der Parlamentspräsidentin Ene Ergma und von Alain Ratier sowie der Delegationsleiter und Delegierten aus den Mitgliedstaaten die estnische Flagge gehisst.

EUMETSAT:
Die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland, mit derzeit 27 europäischen Mitgliedsstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkei, Ungarn und das Vereinigte Königreich) und vier Kooperationsstaaten (Bulgarien, Island, Litauen und Serbien).

Die Vereinigung betreibt gegenwärtig die geostationären Satelliten Meteosat-8, -9 und -10 über Europa und Afrika sowie Meteosat-7 über dem Indischen Ozean.

Der polarumlaufende Wettersatellit Metop-B, der am 17. September 2012 gestartet wurde, liefert seit dem 24. April 2013 operationelle Daten. Er ersetzt Metop-A, Europas ersten polarumlaufenden Wettersatelliten, der im Oktober 2006 gestartet wurde. Metop-A wird solange in Betrieb bleiben, wie seine verfügbaren Kapazitäten sinnvoll für die Nutzer eingesetzt werden können.

Der Meeresbeobachtungssatellit Jason-2, der am 20. Juni 2008 an den Start ging, erweitert die bisherige Palette von EUMETSAT um Daten zum Seegang, zu den Meeresströmungen und den Veränderungen des Meeresspiegels.

Die Daten und Produkte der EUMETSAT-Satelliten leisten einen bedeutenden Beitrag zur Wettervorhersage und Überwachung der Umwelt und des globalen Klimas.

Quelle und Foto: EUMETSAT

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