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Estland weist ranghohe Diplomaten aus

Russlands Generalkonsulat in NarvaRusslands Generalkonsulat in NarvaEstland hat zwei ranghohe russische Diplomaten wegen Spionagevorwürfen per Verbalnote des Landes verwiesen und zu unerwünschten Personen erklärt. Details dazu wurden nicht bekannt gegeben. Medienberichten zufolge handelt sich um den russischen Generalkonsul in Narva, Dmitri Kazennow, und den Konsul Andrei Surgajew. In der Grenzstadt zu Russland sprechen rund 90 Prozent der Einwohner als Muttersprache Russisch.

Dem russischen Außenministerium zufolge sind die Vorwürfe unbegründet. Moskau versprach zudem eine Reaktion. Die russische Botschaft in Tallinn kommentierte den Vorfall nicht.

Das russischsprachige Portal von Delfi spekuliert, dass der Grund für die Ausweisung der Diplomaten ein Gespräch mit dem Bürgermeister der mehrheitlich russischsprachigen Stadt Kiviõli, einer Industriestadt im Nordosten des Landes, Nikolai Vojeikin, gewesen sein könnte. Das Treffen soll stattgefunden haben, nachdem ein für sowjetische Piloten auf einem Privatgrundstück aufgestelltes Mahnmal mit beleidigenden Sprüchen übersprüht worden war. Danach hat die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums in Moskau, Maria Zahharowa, am 18. Mai den Graffitivorfall scharf kritisiert.

Bei der Begegnung zwischen den russischen Diplomaten und Vojeikin kam angeblich zur Sprache, ob das Denkmal auf einem Friedhof aufgestellt werden sollte. Die Stadtverwaltung gab bekannt, dass der Angriff auf das Mahnmal auf dem Territorium der Gemeinde Lüganuse stattgefunden hatte und dementsprechend es nicht möglich sei, es auf dem Gräberfeld von Kiviõli aufzustellen.

Foto: © Geonarva CC BY-SA 3.0 / Vikipeedia

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