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Estland: Fast vier Prozent der Bürger leben in Armut

 

Geldschein und MünzenDem estnischen Statistikamt zufolge lebten 2015 21,3 Prozent der Bevölkerung Estlands mit einer Bevölkerungszahl von rund 1,3 Millionen Menschen in relativer und 3,9 Prozent in absoluter Armut. Das sind 0,3 bzw. 2,4 Prozentpunkte weniger als ein Jahr zuvor. Die Einkünfte seien gestiegen, und ihr Ungleichgewicht habe sich verringert.

Staatliche Unterstützungen und Renten hatten geholfen, das Abrutschen in die Bedürftigkeit zu verhindern, da ohne diese 39,2 Prozent der Bevölkerung in relativer und 25,2 Prozent in absoluter Armut leben würden.

In relativer Not lebten im Jahr 2015 Menschen, deren Einkommen weniger als 429 Euro betrug (2014: 394 Euro), in absoluter Armut Personen, die weniger als 201 Euro verdienen (2014: 203 Euro). Die Einkünfte der Reichsten betrugen das 5,7-fache derer der Ärmsten.

Im Vergleich zum Jahr 2014 hat die Armut unter Kindern, Jugendlichen und Mittelaltrigen abgenommen, dagegen stieg die relative Armut unter den Senioren. 2015 lebten 40,2 Prozent der Menschen im Alter von 65 Jahren und darüber in relativer Armut (2014: 35,8 Prozent), demgegenüber sank die relative Armut unter Kindern unter 18 Jahren von 20 auf 18,5 Prozent. Auch war die absolute Armut unter Kindern von 9,1 auf 4,6 Prozent deutlich gesunken.

Ein niedriger Bildungsstand erhöht das Risiko, in die Armut abzurutschen. Unter Höhergebildeten beträgt die Armutsquote nur ein Drittel derer der Menschen mit Grund- oder noch niedrigerer Schulbildung.

Zum Vergleich: Statista zufolge waren 2015 insgesamt 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Trotz wirtschaftlicher Spitzenwerte leben auch laut cecu.de in der Bundesrepublik immer mehr Menschen an der Armutsgrenze. Von Not betroffen sind insbesondere Kinder und Jugendliche sowie Alleinerziehende und Arbeitslose. (asie/tmich)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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