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Estland: Taxifahrer als Zuhälter

Rote Tasche - SymbolbildIn Estland sind im Juli 18 Taxifahrer wegen Zuhälterei festgenommen worden. Sie alle sind inzwischen wieder auf der freien Fuß. Laut Vereinbarung mit einem privaten Erotikzentrum haben die Lenker der Mietwagen sexsüchtige Kunden direkt ins Bordell in Tallinn-Pirita gefahren und verdienten laut Medienberichten dabei deutlich mehr als die Prostituierten, die für die Intimbedienung der Freier zuständig waren. Die Chauffeure haben im kriminellen Sexgeschäft eine Schlüsselrolle gespielt, so der Leiter der Kriminalabteilung Priit Pärkna laut Internetportal Delfi in Estland. Schätzungsweise verdiente ein Taxifahrer pro Klient etwa 50 Euro.

Die aktuelle Verhaftungen sind ein Teil der kriminalistischen Untersuchungen, die schon im Februar begonnen hatten. Außer den Taxifahrern wurden noch vier weitere Personen verhaftet, die verdächtigt werden, Zuhälterei betrieben zu haben und einer kriminellen Organisation anzugehören. Das Freudenhaus in einem Privatgebäude im Tallinner Nobelbezirk Pirita wurde inzwischen dicht gemacht.

Anschaffen ist in Estland nicht strafbar. Gesetzwidrig sind allerdings Zuhälterei, Mithilfe zu Prostitution und natürlich Menschenhandel. (asie)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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