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Bundeswehr: Mehr Ausbildung in Mali

Ausbildungseinsatz in MaliAusbildungseinsatz in MaliDie deutsche Beteiligung an der Ausbildungsmission in Mali wird fortgesetzt. Der Bundestag stimmte der Mandatsverlängerung zu.Der Auslandseinsatz wird entsprechend um ein Jahr bis zum 28. Februar 2015 verlängert. Die Mandatsobergrenze für die Ausbildungsmission "European Union Training Mission Mali" (EUTM) steigt von 180 auf bis zu 250 Soldatinnen und Soldaten.

Der Einsatz in Mali bildet einen Schwerpunkt des deutschen Engagements in Afrika. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte bereits während der ersten Lesung im Bundestag erläutert: "Wir wollen diesen Einsatz intensivieren."

Die Verteidigungsministerin hatte erklärte, dass bei ihrem Mali-Besuch Anfang Februar Verbesserungen spürbar waren. Mali erhole sich, es habe eine Wahl gegeben und die Wirtschaft habe wieder Tritt gefasst. "Sie wollen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, aber Mali braucht weiter Hilfe", so die Ministerin.

Deutsch-Französische Brigade
Deutschland und Frankreich setzen sich gemeinsam für die Entwicklung und Sicherheit der afrikanischen Staaten ein. Das Ziel deutscher Unterstützung ist unverändert, malische Soldatinnen und Soldaten auszubilden. Zusätzlich sollen Führungsstäbe und das malische Verteidigungsministerium beraten werden. Damit sollen sie ihre Führungsaufgaben besser wahrnehmen.

Deutsche Soldatinnen und Soldaten übernehmen auch Sicherungsaufgaben zum Schutz der Mission. Zudem stellt Deutschland die sanitätsdienstliche Versorgung der EUTM sichern.

Mali wurde 2012 von einem Militärputsch heimgesucht. Nach den Wahlen von Ende 2013 ist nun eine Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung möglich.

Deutschland unterstützt neben EUTM auch die "Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali" (Minusma) mit taktischem Lufttransport und Einzelpersonal in Führungsstäben.

Zudem unterstützt Deutschland die französischen Kräfte bei der Betankung in der Luft. Auftrag ist, die staatliche Autorität in ganz Mali wiederherzustellen und zu stabilisieren.

Der für die Lösung des Konflikts entscheidende politische Prozess entwickelt sich gut. So wurden Fortschritte beim Wiederaufbau der Landesverwaltung im Norden erzielt.

Nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen hat nun bereits eine neue Regierung die Arbeit aufgenommen. Dazu konnten Verhandlungen mit den Rebellengruppen und Vertretern der Tuareg geführt werden. Ziel ist es, die verschiedenen Gruppen auszusöhnen und zu integrieren.

Quelle: Bundesregierung

Foto: © Bundeswehr/Bier

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