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Evakuierung der Deutschen aus Südsudan begonnen

Nach der Eskalation der blutigen Feindschaft zwischen den Volksgruppen im Südsudan hat die Bundeswehr mit der Evakuierung der Deutschen begonnen. Es befinden sich zur Zeit bis zu 100 deutsche Staatsbürger im Südsudan. Eine Transportmaschine startete aus Mali und ein kleines Passagierflugzeug aus Deutschland.

Auch die USA und Großbritannien bringen ihre Bürger aus dem afrikanischen Staat in Sicherheit.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier erklärte heute morgen (20. Dezember): "Die Zustände im Südsudan sind so, dass wir sofortige Hilfsmaßnahmen ergreifen mussten, um dort lebende deutsche Staatsangehörige zu evakuieren und auszufliegen. Ein Flugzeug der Bundeswehr ist schon in der Hauptstadt Dschuba gelandet. Die Operation läuft. Die ersten 55 Deutschen werden ausgeflogen und in kurzer Zeit in Uganda ankommen. Möglicherweise wird dann noch ein zweiter Flug stattfinden.“

Ein zweiter Evakuierungsflug sei laut Auswärtigen Amt geplant. Neben Deutschen werden auch noch Franzosen, Schweizer und Holländer ausgeflogen. Die Evakuierten werden nach Entebbe gebracht. Dort kümmert sich die Deutsche Botschaft um die Betroffenen.

Der Südsudan, der im Jahr 2011 seine Unabhängigkeit erlangte, gilt als instabil und unterentwickelt. Das mittellose Land, das doppelt so groß wie Deutschland ist, verfügt jedoch über kolossale Ölreserven.

Im Bürgerkrieg von 1983 bis 2005 wurden etwa zwei Millionen Menschen getötet. In Dschuba, wo über 500.00 Menschen wohnen, kommt es derzeit zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Truppenteilen der südsudanesischen Armee. Der Flughafen ist gesperrt.

Quelle: Auswärtiges Amt

 

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