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Mann aus Tadschikistan schleust Landsleute in litauischem Wagen nach Deutschland

 

Gegen zwei Uhr am Montagmorgen 15. August fiel das Augenmerk einer Bundespolizeistreife auf der Bundesautobahn 12 auf ein vollbesetztes Fahrzeug mit litauischem Kennzeichen, das in Richtung Berlin unterwegs war. An der Anschlussstelle Briesen (Landkreis Oder-Spree in Brandenburg) stoppten die Beamten den Volkswagen Passat, um ihn zu kontrollieren.

Neben dem 31-jährigen Fahrer befand sich eine fünfköpfige tadschikische Familie, darunter drei Kinder im Alter zwischen sieben und 16 Jahren, im Fahrzeug. Der 41-jährige Familienoberhaupt konnte weder für sich noch für seine Frau gleichen Alters und die mitreisenden Kinder Dokumente vorweisen. Eigenen Angaben zufolge wollte der Clan nach Dortmund, da dort ein weiterer 14-jähriger Sohn warte. Die Ermittlungen hierzu sind laut Polizei noch nicht abgeschlossen.

Die Beamten nahmen die Familie in Gewahrsam und den mutmaßlichen Schleuser aus Istarwschan (Republik Tadschikistan) vorläufig fest. Die eingeschleuste Flüchtlinge wurden zur Zentralen Aufnahmeeinrichtung für Ausländer in Eisenhüttenstadt (Brandenburg, direkt an der polnischen Grenze) gebracht. Der Fahrer muss mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Einschleusens von Ausländern rechnen.

Die frühere Sowjetrepublik Tadschikistan mit der Hauptstadt Duschanbe ist ein Binnenstaat in Zentralasien.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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