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WDR-Recherchen: Dubiose Subunternehmen in Kölner Flüchtlingsunterkünften

FlüchtlingsunterkunftIn Kölner Flüchtlingsunterkünften (Bundesland Nordrhein-Westfalen) beschäftigen Sicherheitsdienste dubiose Subunternehmen. Das haben Recherchen des WDR (Westdeutsche Rundfunk) ergeben. Diese Subunternehmen sind der Stadt Köln weder bekannt noch hat die Metropole am Rhein den Einsatz der Sicherheitsfirmen genehmigt.

Seit Anfang Juli sind in mehreren Kölner Flüchtlingsunterkünften Mitarbeiter eines Gelsenkirchener Sicherheitsdienstes im Einsatz. Laut Dienstplänen, die dem WDR vorliegen, beschäftigt dieser Subunternehmer weitere Subunternehmer. Um welche Firmen es sich dabei handelt, hält der Gelsenkirchener Betrieb geheim. Aus den Dienstplänen geht hervor, dass die Sicherheitskräfte zwölf Stunden pro Tag im Einsatz sind, einige von ihnen arbeiten bis zu drei Wochen ohne einen freien Tag. Der Geschäftsführer der Gelsenkirchener Sicherheitsfirma wirbt per Facebook für eine rechtsextreme türkische Partei, deren Ableger in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Aufgrund der WDR-Recherchen prüft die Kölner Stadtverwaltung jetzt, wie sie die Tätigkeit der dubiosen Sicherheitsfirmen in den Flüchtlingsunterkünften stoppen kann.

Köln ist mit mehr als einer Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die viertgrößte Kommune der Bundesrepublik Deutschland.

Das WDR Fernsehen berichtete ab 5.August in der „Aktuellen Stunde“ (18.45 Uhr) sowie in der „Lokalzeit Köln“ (19.30 Uhr) über das Thema.

www.wdr.de

Foto: © WDR/Schöne

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