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Glückliches Ende in der Flüchtlingskrise: Litauen lässt seinen Dolmetscher nicht im Stich

Abdul Basir YousofyAbdul Basir YousofyAbdul Basir Yousofy arbeitete als Dolmetscher für litauische NATO-Soldaten im Landesteil Ghor in Afghanistan, dessen Provinzhauptstadt Tschaghtscharan ist.

Nachdem er wegen seiner Zusammenarbeit mit der westlichen Militärallianz Drohbriefe von den Taliban bekommen hatte, flüchtete der Mann aus seiner Heimat nach Griechenland. Dort traf der Afghane, der als Bindeglied zwischen den Ortsansässigen und den litauischen Soldaten fungierte, den Journalisten Josh Friedman, dem er in einem Lager in Idomeni an der Grenze zu Mazedonien seine Geschichte erzählte. Friedman nahm die Story auf Videoband auf und postete den Film mit englischen Untertiteln auf YouTube

Dort erkannten ihn die litauischen Soldaten, die 2013 in Ghor ihren Dienst leisteten. Jetzt kann Yousofy auf schnelle Hilfe hoffen. Das Innenministerium in Vilnius ist bereit, den ehemaligen Dolmetscher nach Litauen einfliegen zu lassen. Da er einen gültigen Reisepass hat, wird ein Flug aus dem griechischen Flüchtlingslager ins Baltikum kein Problem sein. In seiner neuen Heimat will der Afghane ein Hotel eröffnen oder als Küchenhilfe arbeiten.

(asie/tmich)

Foto: Screenshoot

 

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