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Messerattacke im Heidelsheimer Asylheim

Polizeiabzeichen am ArmEin 25 Jahre alter Mann aus dem Irak steht im dringenden Verdacht, am 18. Februar in einer Asylbewerberunterkunft in Heidelsheim (Baden-Württemberg) einen 34-jährigen Syrer mit einem Messer schwer verletzt zu haben.

Die Polizei war gegen 23:10 Uhr von Sicherheitskräften hinzugerufen worden, nachdem es zwischen den beiden Männern zu einer Auseinandersetzung gekommen war, an der sich in der Folge auch eine größere Zahl weiterer Bewohner beteiligte. Bereits vor dem Eintreffen der Beamten war es zwei nigerianischen Asylbewerbern gelungen, den 25-Jährigen niederzuringen und ihm auch das benutzte Küchenmesser abzunehmen.

Während der durch Stiche am Schulterblatt verletzte 34-Jährige ärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht wurde, nahmen die Polizisten den Tatverdächtigen fest; zudem konnten sie den Griff des zerbrochenen Tatmessers sicherstellen. Von der Schneide fehlte allerdings jede Spur.

Der Geschädigte, dessen Verletzungen sich als nicht schwerwiegend herausstellten, konnte bereits am nächsten Morgen die Klinik wieder verlassen.

Die von der Kriminalpolizei übernommenen Ermittlungen haben einer gemeinsamen Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe zufolge inzwischen ergeben, dass die beiden Streithähne zunächst gemeinsam dem Alkohol zugesprochen hatten. Offenbar wegen unterschiedlicher politischer Auffassungen waren sie dann aneinander geraten, wobei der körperlich unterlegene 25-Jährige schließlich zum Messer gegriffen hatte.

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe stellte gegen den Beschuldigten Antrag auf Erlass eines Haftbefehles. (asie/tmich)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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