Google+
Diese Website selbst verwendet Cookies nur zur Funktionaltät. Die Cookies der
Werbepartner können werberelevante Informationen sammeln und weiterleiten.

Werbung


Diesjährige Karlspreis zu Aachen geht an Herman Van Rompuy

Herman Van Rompuy mit Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp, Univeristätsrektor Professor Dr. Ernst Schmachtenberg und Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des KarlspreisdirektoriumsHerman Van Rompuy mit Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp, Univeristätsrektor Professor Dr. Ernst Schmachtenberg und Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des KarlspreisdirektoriumsFür seine Verdienste um die Europäische Einigung hat der Ratspräsident der Europäischen Union (EU), Herman Van Rompuy am Tag der Christi Himmelfahrt den Internationalen Karlspreis zu Aachen verliehen bekommen. Das Direktorium zeichnete den 66-Jährigen aus "in Würdigung seiner bedeutenden Verdienste als Mittler, Konsensbildner und Impulsgeber für die europäische Einigung" aus.

Ferner hieß es im Würdigung, der Präsident nehme Europas Rolle in der Welt wahr. So habe er der Opposition in der Ukraine den Rücken gestärkt und am Sicherheitsgipfel für Afrika in Paris teilgenommen. Zudem habe der 1947 in Brüssel geborene belgische Christdemokrat jede Art von Populismus klare Rückweisung erteilt.

Van Rompuy ist seit Dezember 2009 erster ständiger Präsident des Europäischen Rates. Davor war er Regierungschef seines Landes.

Der Karlspreis, der zu den bedeutendsten europäischen Auszeichnungen zählt, wurde im Krönungssaal des Aachener Rathauses verliehen. Erstmals in der Geschichte des Karlspreises gab es keine Laudatio für den Preisträger. Stattdessen sprachen als Redner auf Wunsch von Van Rompuy drei Ministerpräsidenten: Arsenij Jazenjuk (Ukraine), Irakli Garibaschwili (Georgien) und Iurie Leanca (Moldawien). Jazenjuk dankte dem EU-Ratspräsidenten auch für das fortgesetzte Vertrauen in die Ukraine. "Dank dieses Vertrauens und Ihrer unermüdlichen Anstrengungen, die Ukraine näher an die EU heranzubringen, fühlen wir uns als wichtiger Teil Europas."

Der Karlspreis wird seit 1950 an Persönlichkeiten und Organisationen vergeben. Zu den früheren Preisträgern zählt auch die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitè.

Vor dem Aachener Rathaus protestierten während der Preisverleihung lautstark zwei Gruppen: Die in Deutschland lebende Russen forderten, dass die Faschisten aus der Ukraine weggejagt werden. Auf der von Demonstranten mitgebrachten Transparenten war zu lesen, dass die deutsche Medien über die Ukraine-Krise falsche Informationen verbreiten. Gegen die Russen standen die pro-westliche Ukrainer, die wiederum verlangten, dass die russische Söldner Ukraine verlassen und die Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel Krim beendet wird.

www.karlspreis.de

Foto: © Stadt Aachen /Andreas Herrmann

Folgen Sie uns auch auf Facebook und Twitter ,um immer auf dem Laufenden über Nachrichten aus aller Welt zu bleiben.



Werbung

Werbung