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Amerikanischer Chefdiplomat in Vilnius

John Kerry wurde in Vilnius von Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė begrüßt John Kerry wurde in Vilnius von Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė begrüßt Direkt nach Beratungen beim G-20 Gipfel in St. Petersburg, die ohne Ergebnis endeten, ist John Kerry gestern Abend in Vilnius angekommen. US-Außenminister trifft in der Hauptstadt Litauens seine 28 Kollegen aus den Ländern der Europäischen Union (EU). Auf dem Plan stehen die Beratungen über die Auseinandersetzung in Syrien, die Lage in Ägypten und die Friedensverhandlungen im Nahost-Konflikt. Der amerikanische Chefdiplomat wurde bei seinen Ankunft von Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė begrüßt.

Wie bekannt worden ist, möchten die Außenministern der EU-Staaten Kerry bitten, vor einer endgültigen Entscheidung über einen Militärangriff der Amerikaner den Report der Inspekteure der Vereinte Nationen (UN) abzuwarten.

Die Vereinigten Staaten von Amerika machen Syriens Präsident Baschar al-Assad für einen Giftgaseinsatz in der Region Ghuta östlich von Hauptstadt Damaskus am 21. August verantwortlich. Dabei sind nach einige Angaben bis zu 1.729 Menschen ums Leben gekommen, einige tausend Personen sollen mit neurotoxischen Reaktionen in die Krankenhäuser eingeliefert worden sein. US-Amerikaner sind zu einem Militärschlag auch ohne Mandat der Vereinten Nationen (UN) bereit. US-Präsident und Oberbefehlshaber Barack Obama könnte den Angriffsbefehl schon in der nächste Woche geben.

EU-Länder genau so wie G-20 Staaten wegen des militärischen Eingriffs nicht einig
Die EU-Staaten sind sich in punkto Militäreinsatz nicht einig. Während zum Beispiel Frankreich und auch Lettland das USA-Vorhaben unterstützen, stehen andere Staaten einem Militäreinsatz zurückhaltend gegenüber. Der zweck heiligt nicht die Mittel, brachte unter anderem Michael Spindelegger, Außenminister Österreichs vor.

Entsprechend wird in Vilnius zur Zeit intensiv über eine gemeinsame Deklaration verhandelt, die von der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton am Ende des Treffens vorgetragen werden soll. Da es sich bei der Versammlung nur um eine informelle Sitzung handelt, wird es keine amtliche EU-Erklärung geben. Dennoch wird die gemeinsame Deklaration die Meinung der EU-Staaten ausdrücken.

Der beendete G-20-Gipfel in St. Petersburg, Das Baltikum-Blatt berichtete, hatte ebenfalls Differenzen der G-20 Staaten in der Syrien-Frage aufgezeigt.

Foto: © Präsidialamt Litauens

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