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Kein Triumph für Litauens Schwule

MauerinschriftDas Verwaltungsgericht von Vilnius hat Anfang des Monats entschieden, dass die Gay-Parade am 27. Juli über die Hauptstraße der litauischen Hauptstadt führen darf. Die entsprechende Klage der Kommunalverwaltung wurde abgeschmettert. Dennoch sieht das Portal Delfi nicht viel Grund zur Freude für die Lesben- und Schwulengemeinde: "Die Kommunalverwaltung hat eine Niederlage gegenüber der Gay League erlitten. Ähnlich war es auch vor drei Jahren, als die Beamten und Politiker mit rechtlichen Mitteln versucht haben, die erste Parade zu blockieren. Vergebens. Daraus könnte man folgern, dass für die Homosexuellen eine Stunde des Triumphs gekommen ist. Doch ist das wirklich so? Eine Menge Fragen bleiben ja offen. ... Wird das Leben von einfachen Schwulen, Lesben und anderen sexuellen Minderheiten dadurch anders? Wie soll man sich auf der Straße fühlen, wenn man sein Recht, dort zu sein, nur per Gericht erkämpfen kann und dazu einen ausgezeichneten Anwalt beauftragen muss?"

Quelle: www.eurotopics.net (15.07.2013)

Symbolbild: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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