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Litauen: Militärangehörige wegen Spionage verurteilt

Gefängnistür - SymbolbildEin Gericht in Litauen hat den ehemaligen Paramediziner Andrei Osurkow wegen Spionage für Weißrussland zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft forderte für den Angeklagten sechs Jahre Freiheitsstrafe, aber wie das Nachrichtenportal des estnischen Rundfunkes ERR berichtet, hat das Kreisgericht in Vilnius den Strafmaß verringert, da Osurkow nicht vorbestraft war und seine Schuld eingestanden hat.

Der Verurteilte war im Januar vorletzten Jahres verhaftet worden. Er gab zu, dass der weißrussische Geheimdienst ihn mit der Aufgabe nach Litauen gesandt hatte, sich in die dortigen Streitkräfte zu infiltrieren.

Dasselbe Gericht hatte im November vergangenen Jahres einen anderen Mann, der in der Flugleitzentrale arbeitete, ebenfalls wegen Spionage für Weißrussland zu drei Jahren Haft verurteilt (Das Baltikum-Blatt berichtete).

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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