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Lettland verbietet Energy Drinks für Minderjährige

Ab 1. Juni dürfen Minderjährige in Lettland keine Energy Drinks mehr kaufen. Das hat das Parlament (Saeima) in Riga Ende Januar beschlossen. 88 Abgeordnete stimmten für die Richtlinie, zwei dagegen, einer enthielt sich. Ähnlich wie beim Alkohol müssen Händler künftig das Alter der Käufer überprüfen. Die Verkäufer müssen die Ware auch in abgeschlossenen Regalen präsentieren und mit einem Schild hinweisen, dass der Konsum des Getränkes zu Gesundheitsrisiken führen kann.

Darüber hinaus dürfen die Anbieter keine bewusst an Jugendliche adressierte Werbung für Energiegetränke betreiben. Anzeigen für Energiegetränke dürfen zudem keine Verbindung zu Sport oder Alkohol haben. Davon ist vor allem der österreichische Hersteller Red Bull betroffen, der seine Absatzwirtschaft stark auf Extremsportler ausrichtet.

Die Energiegetränke, so die Vermutung, verursachen Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen und Krampfanfälle. Einer Pressemitteilung des lettischen Parlamentes zufolge hat eine  Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit http://www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/4102

(EFSA) auf Untersuchungen von Wissenschaftlern hingewiesen, denen zufolge Jugendliche in fünf von 13 untersuchten EU-Mitgliedsstaaten mehr Koffein zu sich nehmen als empfohlen. Ein Grund dafür sind Energy Drinks. Der Studie zufolge sind Heranwachsende zwischen zehn und 18 Jahren die Hauptkonsumenten von Energiegetränken. 41 Prozent von ihnen würden sie trinken, um beim Sport mehr leisten zu können oder um sie mit Alkohol zu mischen.

Das Nachbarland Litauen hat die Energy Drinks schon im November 2014 für Minderjährige verboten.

 

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