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Dalia Grybauskaitė in Davos: „Litauen genießt Achtung seiner Trinkwasserqualität“

Litauische Staatspräsidentin Grybauskaitė in DavosDie litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaitė hält sich derzeit in Davos auf, wo sie am Weltwirtschaftsgipfel teilnimmt. Dieser konzentriert sich dieses Jahr auf die Vierte Industrielle Revolution, die weltweiten wirtschaftlichen und sozialen Probleme, und wie moderne Technologie zu ihrer Lösung beitragen können.

Grybauskaitė hat an einer auf Initiative der Vereinten Nationen (UN) und der Weltbank veranstalteten Konferenz zum Thema „Sicherung der weltweiten Wasserressourcen“ teilgenommen. Wasserverknappung und mangelnder Wasserschutz könnten rasch weitere Migrationsströme auslösen, so die litauische Präsidentin, die zur Verbesserung der Lage eine konzertierte Antwort der Staatengemeinschaft fordert. 1,8 Milliarden Menschen trinken verunreinigtes Wasser, und 1000 Kinder sterben täglich an den Folgen mangelnder Sanitärhygiene. Es bestehe die Gefahr, dass Wasser teurer würde als Gas oder Öl. Wasserverknappung sei eine Folge zunehmender Umweltverschmutzung und des Klimawandels.

Das Staatsoberhaupt verwies in diesem Zusammenhang auf die einheimischen Erfolge des Wasserschutzes und der Abwasserreinigung sowie die hohe Trinkwasserqualität, die fast alle europäische Normen erfüllt, deren Erhalt aber von Einflüssen der Nachbarländer wie beispielsweise der Energieindustrie abhängig ist. Das im Bau befindliche Kernkraftwerk im weißrussischen Astravyets, in Litauens direkter Nachbarschaft, wird mit Wasser aus dem Fluss Neris gekühlt werden. Das Projekt entspreche nicht den internationalen Sicherheitsnormen, so die Präsidentin. Flüsse kennen keine Staatsgrenzen, sodass der höchste internationale Schutzstandard angewandt werden müsse.

Grybauskaitė wird sich einer Gruppe von fünfzehn Staatsoberhäuptern anschließen, um über den Schutz der weltweiten Wasserressourcen zu beraten. Darunter sind die Präsidenten der Republik Südafrika, Mexikos und Ungarns, die Premierminister Chinas, Indiens und Hollands und der marokkanische König. In fünfzehn Jahren soll weltweit trinksauberes Wasser für Alle verfügbar sein.

Quelle und Foto: Präsidialamt Litauens, Deutsche Zusammenfassung Thomas Michael

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