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Dacheinsturz in Rigaer Supermarkt: Hinterbliebene bekommen Entschädigung

 

Ein Bezirksgericht in der lettischen Hauptstadt Riga hat am 21. Dezember 2015 beschlossen, dass die Lebensmittelkette Maxima Latvija und der Bauprojektentwickler Homburg Zolitūde den Hinterbliebenen der Opfer, die bei dem Dacheinsturz im Supermarkt Maxima in den Tod gerissen wurden, 300.000 Euro Entschädigung zahlen müssen. Das Baltikum-Blatt berichtete über die Tragödie mit 54 Todesopfern.

Der ganze Text der Gerichtsentscheidung wurde am 4. Januar veröffentlicht. Danach können die verurteilten Firmen, falls sie mit dem Beschluss nicht einverstanden sind, in die Berufung gehen. Wie bereits bekannt wurde, will Maxima Latvija dies auch tun.

Zur Zeit beschäftigen sich mehrere lettische Gerichte mit der Tragödie, die am 21. November 2013 stattgefunden hatte. Angehörige der Opfer haben Entschädigungen in Höhe von insgesamt 635 Millionen Euro beantragt. Neben den schon genannten Unternehmen wurden Entschädigungen noch von den Firmen Tineo, Kubs, Re&Re und HND Grupa gefordert.

Der Supermarkt Maxima im Rigaer Stadtteil Zolitūde war erst zwei Jahre alt, als dessen Dach einstürzte und viele Menschen in den Tod riss. Unter der Todesopfern waren auch Feuerwehrleute und weitere Retter. (asie/tmich)

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