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NATO Air Policing: Deutsche Eurofighter fliegen erneut im Baltikum

Der Oberbefehlshaber der estnischen Streitkräfte, Riho Terras, begrüßt den Parlamentarischen Staatssekretär Grübel bei Ankunft in der Air Base ÄmariDer Oberbefehlshaber der estnischen Streitkräfte, Riho Terras, begrüßt den Parlamentarischen Staatssekretär Grübel bei Ankunft in der Air Base ÄmariIm Angesichts der Ukraine-Krise fühlen sich die baltischen Staaten durch mächtigen Nachbarland Russland bedroht. Die westliche Verteidigungsallianz NATO, dessen Mitglieder Estland, Lettland und Litauen seit 2004 sind, hatte deswegen ihre Luftraumüberwachung dort im vergangenen Jahr erweitert.

Über vier Monate lang sind erneut deutsche Eurofighter der NATO im Baltikum im Einsatz. Die deutsche Luftwaffe überwachte die Ostsee-Raum von estnischen Ämari aus schon vier Monaten ab September im vergangenen Jahr. Maximal 15 Minuten brauchen die Militärjets, um aufzusteigen, sollte ein Kontakt sich nicht identifizieren lassen. Diesmal kontrollieren die Eurofighter das Luftterritorium über dem Baltikum allerdings mit voller Kriegsbewaffnung: Scharfe Kanonen, Infrarot-Kurzstreckenraketen, radargesteuerte Mittelstreckenraketen und elektronisches Abwehrsystem mit radargesteuerten oder Infrarot-Täuschkörpern, die bei einer Bedrohung ausgestoßen werden.

Bis auf eine Sichtentfernung von 500 Fuß, rund 170 Meter, nähern sich die Eurofighter den unbekannten Flugzeugen. Dann versuchen die deutschen Piloten die Anzahl der Personen an Bord, das Herkunftsland und die Registrierungsnummer zu bestimmen. YouTube Bundeswehr war vor Ort in Estland. Den Film können Sie hier ansehen.

Parlamentarischer Staatssekretär besucht Ämari

Der Parlamentarische Staatssekretär Markus Grübel bei der Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, besuchte am 3. September das deutsche Einsatzkontingent in Estland. Er war sichtlich beeindruckt von der Leistung der deutschen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die seit Ende August in Ämari ihren Beitrag zum verstärkten Air Policing Baltikum leisten. Bei einem Rundgang über die Air Base konnte sich Grübel einen Eindruck von der Infrastruktur sowie der Unterbringung der 180 Soldatinnen und Soldaten verschaffen. Im Bereich der Quick Reaction Alert (QRA) wurde ein Alarmstart der einsatzklaren Eurofighter gezeigt. Da die estnischen Streitkräfte gleichzeitig eine Übung unter den Augen des estnischen Generalinspekteurs abhielten, ergab sich auch die Möglichkeit zum kurzen Austausch und zum gemeinsamen Mittagessen.

Beim Besuch stand auch der Gang durch die Betreuungseinrichtungen und eine Besichtigung der Instandsetzungshalle auf dem Plan. Hier wurde an einem ausgestellten Eurofighter dem Staatssekretär ausführlich das Waffensystem sowie die Rettungsausstattung für die Piloten vorgeführt. Besonderes Augenmerk fiel dabei auf die Pilotenhelme mit Nachsichtgerät für die Eurofighterbesatzung.

Nach der Besichtigung der Technik informierte sich Grübel in persönlichen Gesprächen mit den Soldatinnen und Soldaten über die Stimmung im deutschen Einsatzkontingent. Ihre Erfahrungen im und mit dem Einsatz sowie über die Zusammenarbeit mit der Host Nation, dem Gastgeberland, waren im Gespräch sehr wichtige Punkte. Der Parlamentarische Staatssekretär dankte den Soldatinnen und Soldaten ausdrücklich für ihre Aufgabe in Estland, die ein wichtiges bündnispolitisches Signal darstelle.

Quelle: www.bundeswehr.de

Fotoquelle: VAPB/PAO/Bundeswehr

 

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