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Liepāja: Baltische Geschichte – Letten und Deutsche

 

Erbe der Deutsch-Balten in Estland: Das Gut Roosna-Alliku (deutsch: Kaltenbrunn) im Landkreis JärvaErbe der Deutsch-Balten in Estland: Das Gut Roosna-Alliku (deutsch: Kaltenbrunn) im Landkreis JärvaIn der Universität der lettischen Stadt Liepāja (Libau) findet vom 5. bis zum 7. Oktober 2015 ein Seminar „Baltische Geschichte - Letten und Deutsche“ statt. Es handelt hier um ein traditionelles jährliches Seminar, das 13. in der Reihe, organisiert von dem Deutschbaltisch – Estnischen Förderverein e. V. Berlin – Charlottenburg.

Die Seminare sind für angehende lettische Deutschlehrer aus allen baltischen Staaten gedacht. Vielen Studenten ist unbekannt, dass die Deutschbalten über 700 Jahre in Estland und Lettland gesiedelt, gelebt und das Baltikum geprägt haben. Gäste sind willkommen. Die Seminarsprache ist deutsch. Die deutsche Sprache ist im Baltikum laut den Organisatoren nicht mehr sehr gefragt, das Englische hat sie verdrängt. Ziel des Seminars ist es , das Interesse an der deutschen Sprache, die Jahrhunderte lang, bis 1918 in Estland und Lettland die Behörden- und Landesssprache war, wieder zu wecken.

Die Referenten werden, wie in den Vorjahren, Wissenschaftler aus Lettland und Deutschland sein. Die Leitung liegt in den Händen von Dr. Tilman Plath (Universität Greifswald) in Deutschland. Die Organisation haben Babette Baronin von Sass (Deutschland) und Elita Balcus (Lettland) übernommen. Finanziert wird die Tagung von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Anmeldungen sind an Babette von Sass anzurichten, sie vermittelt auch preiswerte Unterkünfte in Liepāja: Telefon: 030 - 797 88 686, Fax: 030 – 797 89 992, E –Mail : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Programm:

Montag, den 5. Oktober 2015

  1. Begrüßung und Einführung in die Baltische Geschichte: Dr. Tilman Plath ( Greifswald )

  2. Altlivland und das Mittelalter (1180-1561): Prof. Dr. Ilgvars Misans ( Riga)

  3. Wie „deutsch“ war der Ostseehandel der Hanse?: Christian Peplow M.A. ( Greifswald )

  4. Die Reformation in Livland und ihre Bedeutung für die baltischen Völker, 1522/1524 Pastor Martins Urdze (Libau/Liepāja)

Dienstag, den 6. Oktober 2015

  1. Das Herzogtum Kurland und Semgallen (1561-1795): Prof. Dr. Mārīte Jakovleva (Riga)

  2. Die Bedeutung der deutschen Sprache für das Bildungswesen in Lettland:
    Prof. Dr. Ineta Balode ( Riga )

  3. Die Bewegung der Herrnhuter in Livland und das nationale Erwachen:
    Prof. Dr. Gvido Straube ( Riga )

  4. Zwischen Revolution und Freiheit Lettland in den Jahren 1905 bis 1920:
    Dr. Tilman Plath ( Greifswald )

Mittwoch, den 7. Oktober 2015

  1. Lettland –Deutschland, Handelsbeziehungen in der Zwischenkriegszeit ( 1918- 1939): Dr. Jānis Keruss ( Riga )

  2. Die Deutschbalten in Lettland während der Zwischenkriegszeit (1918-1939):
    Dr. Raimonds Ceruzis ( Riga)

  3. Auswertung und Abschlussdiskussion des Seminars
    Ende des Seminars um 13 Uhr

Zwischen der Vorträgen sind Kaffeepausen und ein Mittagessen vorgesehen. Am Ende eines Seminartags wird ein Abendessen serviert.

Info:
Liepāja (deutsch Libau) ist eine Hafenstadt im Westen Lettlands an der Ostsee. Mit knapp 80.000 Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt des Landes.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

Fototext: Erbe der Deutsch-Balten in Estland: Das Gut Roosna-Alliku (deutsch: Kaltenbrunn) im Landkreis Järva

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