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Litauische Milcherzeuger benötigen weitere EU-Zuschüsse

Milchprodukt - SymbolbildMilchprodukt - SymbolbildUm die heimischen Milcherzeuger kommende Monate unter Arm greifen zu können, hat die litauische Landwirtschaftsministerin Virginija Baltraitienė bei der EU-Agrarkommissar Phil Hogan weitere 32 Millionen Euro an Finanzhilfen beantragt.

Vor allem sorgt das Exportstop der Milchprodukten nach Russland für die fortdauernden Problemen. Die Milchpreise liegen in Litauen, genau so wie auch in baltischen Nachbarländern Estland und Lettland, rund 25 Prozent unter dem EU-Durchschnitt.

Im Juli hätten die litauische Milcherzeuger durchschnittlich nur etwa 20,1 Cent pro Kilogramm Milch erhalten, kleine Milcherzeuger berichteten sogar von 15 Cent. Kleine Bauern, mit bis zu fünf Kühen stellen im Land 75 Prozent dar.

Laut Baltraitienė stehen aber auch große Kuhhaltungsbetriebe vor dem Herausforderungen da sie, um ihren Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, viel in ihre Höfe investiert haben.

Die litauische Regierung, so die Ministerin, hat alle eigene Möglichkeiten der Bauern zu unterstützen ausgeschöpft. Die Zeit bis 2016, wenn in Anlehnung an Expertenschätzungen eine Preisstabilisierung bei der Milch zu erwarten sei, ist für die Landwirten zu lang. Hogan will am 24. August mit seinem baltische Amtskollegen das Problem genauer zu erläutern.

 

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