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Russland will keine baltische Fischkonserven mehr

 

Fischkonserven aus dem BaltikumFischkonserven, vor allem Strömlinge (kleinwüchsige Baltische Heringe von bis zu 20 cm Länge und größtenteils in der Ostsee beheimatet), aus dem Baltikum waren während der Sowjetunion bei den Russen sehr begehrt. Doch jetzt hat Russland bekannt gegeben, dass es keine Fischkonserven aus Estland und Lettland mehr importieren will.

Moskau hatte schon vor einem Jahr ein Lebensmittelembargo für die westliche Produkte beschlossen. Doch Fischkonserve waren damals von der Importverbot ausgenommen. Jetzt will Russland seinen Bürger auch den Verzehr von leckeren Fischkonserven verbieten.

Über das Fischkonservenverbot nach Konsultationen mit den estnischen und lettischen Behörden informierte die Pressesprecherin des staatlichen Veterinäramts Russlands, Julia Trofimowa, die staatliche Nachrichtenagentur TASS, berichtet das russischsprachige Delfi in Estland.

Laut Trofimowa haben sich die Esten und Letten „systematischer Regelverletzungen“ schuldig gemacht. Um welche Regeln es sich handelt, ist nicht bekannt.

Moskau versucht auch mit dieser Maßnahme die baltische Wirtschaft zu destabilisieren.

Die baltische Staaten bieten ihre Fischprodukte regelmäßig erfolgreich auf der weltgrößten Lebensmittelmesse in Berlin „Grüne Woche“ an. Dementsprechend kann man sagen, dass es an Qualität der Produkte nicht liegen kann. So bleibt nur festzustellen, dass Russland mit dem politisch motivierten Fischkonservenverbot nur seine eigene Bürger bestraft.

Foto: © Jan E. Siebert / Das Baltikum-Blatt

 

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