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Lettland für Geldwäsche attraktiv

Euroscheine - SymbolbildWie Das Wirtschaftsblatt in Österreich berichtet, hat sich Lettland nach dem Zusammenbruch des Bankensektors auf Zypern zu einem attraktiven Land für die Geldwäsche entwickelt. 2013 haben etliche Investoren aus den früheren Sowjetrepubliken ihr bares Vermögen in die Finanzinstituten des baltisches Landes deponiert.

Doch der Geldregen macht nicht glücklich, denn er birgt nach Einschätzungen des Präsidenten der lettischen Baltic International Bank, Waleri Belokon, im Zusammenhang mit der unsicheren politischen Lagen in der Ukraine und westlichen Sanktionen gegen Russland hohe Risiken in sich.

Nach Angaben der Financial Times, so Das Wirtschaftsblatt, kam vor zwei Jahren knapp die Hälfte des in Lettland befindlichen Kapitals in Höhe von rund 18 Milliarden Euro aus dem Ausland. Davon kamen wiederum bis zu 90 Prozent aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Grund für das große Interesse an Lettland sei die Einführung von Euro am 1. Januar 2014. Dabei basieren nicht alle Überweisungen oder Barzahlungen auf legalem Geld. Rund 20 Milliarden US-Dollar Schwarzgeld aus Russland sollen über die ehemalige Sowjetrepublik Moldau nach Lettland gebracht worden sein.

Die Ratingagentur Moody´s teilt allerdings die Meinung von Belokon nicht, denn sie haben vor kurzem die Bonität des Landes optimiert.

Seit einem Jahr gehört das baltisches Land in die Euro-Familie. Somit wird das lettische Finanzsektor auch von der Europäischen Zentralbank überwacht. (Wirtschaftsblatt/asie)

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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