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Baltisches Studenten-Seminar in Darmstadt

SeminarteilnehmerVon Babette v. Sass, Darmstadt

Das 9. Baltische Studenten-Seminar stand in diesem Jahr unter einem besonders günstigen Stern. Über 30 Studenten aus allen drei baltischen Staaten und Deutschland hatten sich angemeldet, 27 ausgewählte trafen am 17. November pünktlich in Darmstadt (in der Nähe von Frankfurt am Main, Bundesland Hessen), in der Jugendherberge ein.

Am ersten Abend stellten sich Studenten vor und berichteten über ihren Werdegang.

Anschließend führte Frau S. Birli M.A. (wissenschaftliche Leiterin des Seminars) in die Thematik der Veranstaltung ein. Die unterschiedlichen Vorgaben der einzelnen Vorträge wurden auf hohem Niveau und informativ vermittelt. Die Diskussionen verliefen lebhaft und zum Teil emotional, was besonders das Ansehen der russischen Bevölkerung im Baltikum angeht.

Das besondere und bewährte Mittel zu einer schnellen, freundschaftlichen Verständigung unter einander zu kommen, stellten die historischen baltischen Tänze dar. Durch sie lernten die Teilnehmer einander schneller kennen.

Eine gelungene Gestaltung des Lettischen Nationalfeiertages am 18. November durch die lettische Gruppe bedeutete einen der Höhepunkte des Weiterbildung. Mit Bildern aus Lettland, kleinen Vorführungen und Gesang präsentierten die lettischen Seminarteilnehmer ihr Land. Mitgebrachte Spezialitäten erfreuten alle Anwesenden.

Eine Stadtrundfahrt durch Darmstadt stellte einen willkommener Wechsel zur Tagung im Haus der Deutschbaltischen Gesellschaft dar.

Die Mare Baltikum-Tage führten die Thematik Demokratie mit baltischen Historikern und Europa-Abgeordneten, anhand von verschiedenen Beispielen und Arbeitsgruppen, fort.

Leider war das Haus der Deutschbalten für so viele Personen zu klein, was sich besonders am Gesellschaftsabend bemerkbar machte. Dennoch feierte die Jugend fröhlich und unbeschwert.

Die Esten, Letten, Litauer, Russen und Deutschen versuchten die eingeübten Tänze, auf engstem Raum vorzutanzen - so gut es ging.Froh, aber auch traurig nahmen die Studenten nach der Beendigung der Veranstaltung Abschied von einander.

Freundschaften wurden geschlossen. Freude und Dankbarkeit der jungen Menschen aus der Heimat, an dieser Tagung teilnehmen zu dürfen, waren Begleiter der gesamten Woche.

Foto: © Babette von Sass

 

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