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Litauischer Armeeangehöriger der Spionage verdächtigt

Ein Sanitäter der litauischen Armee wird verdächtigt für das Nachbarland Weißrussland spioniert zu haben. Der 28-Jährige steht seit 24. Januar unter Arrest. Seine Aufträge soll der aus Kaunas stammende Mann gemäß der aus dem Generalstab des weißrussischen Geheimdienstes GPU gekommenen Befehle und gegen Zahlungen ausgeführt haben. Wie viel Geld er für seine Dienste bekommen hat, wurde nicht bekannt gegeben.

Der litauischen Staatsanwaltschaft zufolge sammelte der Beschuldigter die für ihm zugängliche Amtsinformationen und gefährdete damit die Gesundheit und das Leben mehrere Menschen.

Minsk zeigt Interesse für die Militärtechnik der litauischen Armee und die Zusammenarbeit mit der westlichen Militärallianz NATO, deren Mitglied Litauen seit 2004 ist. Der mutmaßlicher Spion leitete auch die von Militärangehörigen mit ihrem moralischen und psychologischen Charakteristikum in das Nachbarland weiter.

Der Angeklagte arbeitete insgesamt fünf Jahre für Weißrussland. Seine Bezahlungen bekam er von der Person, der er die gestohlenen Amtsdaten aus den litauischen Streitkräfte übergab. Wo genau der Sanitäter seinen Agentenführer getroffen hat, wurde nicht veröffentlicht. Kolonel Valdemaras Rupšys sagte auf der Pressekonferenz, dass der Verdächtiger seinen Militärdienst in Ruklè leistete. Bis 2010 diente der Litauer bei der Truppe als Freiwilliger, später wurde er von Streitkräften fest übernommen. Der Mann wurde auch bei internationalen Missionen eingesetzt.

Am 3. Dezember wurden die Ermittlungsakten an ein Gericht übergeben. Wann es mit einem Prozess zu rechnen ist, ist nicht bekannt. 28-Jährige ist nicht verheiratet, er hat einen Realschulabschluss. Zuletzt diente der Mann bei der Bodentruppen, genannt nach dem Großfürsten Algiras als Sanitäter.

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