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Russland entlarvt angeblichen lettischen Spion

Aleksei HolostowAleksei HolostowDer russische Inlandsgeheimdienst FSB gab bekannt, dass aus Russland ein lettischer Agent ausgewiesen wurde. Dem Sender NTV zufolge hat der angebliche Spion Aleksei Holostow, ehemaliger Parlamentsabgeordneter der Saeima, freiwillig gestanden, Informationen für den lettischen Nachrichtendienst gesammelt zu haben. Er hatte aus Riga den Auftrag bekommen, politische und militärische Daten zu übermitteln. Dem Lettlandrussen zufolge wird die Arbeit des lettischen Verfassungsschutzes von dem zentralen Nachrichtendienst der USA, dem CIA koordiniert.

Holostow sagte in dem vom NTV ausgestrahlten Streifen, dass er von dem lettischen Nachrichtendienst vor fast acht Jahren angeworben wurde: „Mein Agentenname war Gloria.“ Angeblich wurde der Staatsbürger Lettlands entlarvt, als er einen FSB-Agenten namens Andrei anheuern wollte. So die offizielle russische Version. Der 35-Jährige gab bekannt, dass Lettland ihm für die Spionagetätigkeit 10.000 Rubel (rund 16.000 Euro) gezahlt hat.

Obwohl Russland bekanntlich mit Spionen, besonderes wenn sie aus baltischen Ländern kommen, nicht mit Samthandschuhen umgeht, wurde Holostow nicht angeklagt, sondern nur aus dem Putin-Reich ausgewiesen.

In Lettland kennt man den Russen als einen Mann, dessen Herz für Russland schlägt. Im Sommer 2013 wollte der Geschäftsmann bei Riga ein Ökodorf gründen und es „Sowjetunion“ nennen. Holostow hat inzwischen seine Abschiebung bestätigt.

Foto: YouTube

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