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Stoltenberg kündigt permanente Anwesenheit der NATO-Streitkräfte im Baltikum an

Nato-Generalsekretär Jens StoltenbergNato-Generalsekretär Jens StoltenbergDer neue Generalsekretär der westlichen Militärallianz NATO, der Norweger Jens Stoltenberg (55) sagte nach der Parlamentswahl in der Ukraine in Brüssel, dass der russische Präsident Wladimir Putin die Demokratie und Frieden in Ost-Europa torpediert.

Er kündigte an, eine permanente Anwesenheit der NATO-Streitkräfte in der baltischen Ländern und Polen aufrecht zu halten. Auch seien in die Ostsee und ins Schwarze Meer zusätzliche Militärschiffe der Allianz beordert worden.

Stoltenberg betonte, dass die Allianz an einer Ausweitung der Krise im Osten der Ukraine nicht interessiert sei. Das Bündnis will gute Beziehungen zu Russland haben. Doch der Kreml sollte das Recht der Stärkeren aufgeben, sonst wäre ein Kurswechsel zur Verbesserung der Beziehungen nicht möglich.

Stoltenberg ist der erste NATO-Generalsekretär aus einem Land, das eine gemeinsame Grenze mit Russland hat. In der Zeit als norwegischer Regierungschef pflegte er gute Kontakte zur russischen Offiziellen, auch zu Kremlchef Putin. In einem Interview mit dem deutschen Sender ZDF bedauerte Stoltenberg es sehr, dass Russlands derzeitige Auftreten eine kooperative Beziehung unmöglich mache.

Foto: NATO

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