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Litauen hängt nicht mehr von russischen Gas ab

 

Tankschiff  „Independence“ beim Anlaufen des Hafens von KlaipedaTankschiff „Independence“ beim Anlaufen des Hafens von KlaipedaMit einem neuen Flüssiggas-Terminal in Klaipeda will Litauen seine Abhängigkeit von russischen Erdgaslieferungen verringern. Die Europäische Investitionsbank unterstützt den Bau des schwimmenden LNG-Terminals mit einem Kredit in Höhe von 87 Millionen Euro. Das ganze Projekt kostete rund 200 Millionen Euro. Teuerstes Herzstück ist ein Tankschiff, das das angelieferte Flüssiggas speichert und wieder verdampft.

Das baltische EU-Land hat im Januar 2012 dem norwegischen Unternehmen Höegh LNG den Zuschlag für den Bau einer Anlage zur Lagerung und Regasifizierung von verflüssigtem Erdgas erteilt.Präsidentin Dalia Grybauskaitè beim Empfang der „IndependencePräsidentin Dalia Grybauskaitè beim Empfang der „Independence

Jetzt, fast zwei Jahre später, hat der Terminal im südlichen Teil des Klaipedaer Hafens seinen Betrieb aufgenommen. Das erste Schiff „Independence“ („Selbstständigkeit“), registriert in Singapur, ist am 27. Oktober in das Terminal angelaufen. Es bedeutet, dass Litauen, das jährlich rund drei Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Russland bezieht, nicht mehr von dem launischen Nachbarland abhängig ist. Bei politischen Differenzen hat der Kreml immer Gas als politische Waffe benutzt und wiederholt gedroht Gashahn zu schließen. Die große Abhängigkeit von russischen Energie galt aus Sicht der litauischen Exekutive als bedenklich.

Zur ersten Gaslieferung waren in Klaipeda viele Spitzenpolitiker aus Litauen und anderen Staaten zu begrüßen. Litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitè sagte, dass das Anlaufen von „Independence“ garantiere die Energiesicherheit in allen baltischen Ländern.

Foto: R. Dačkus / Präsidialkanzlei Litauens

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