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Junger Mann aus Litauen in Österreich verurteilt

Schmuck, Goldrige - SymbolbildNach einem brutalen Überfall auf ein Juweliergeschäft in Enns bei Linz im Dezember 2013 hat das Landesgericht Steyr einen Mann aus Litauen zu zehn Jahren Haft verurteilt, berichtet der österreichische Sender ORF. Der 25-jähriger muss zudem ein Schmerzensgeld bis zu 1500 Euro zahlen.

Der Verurteilter hatte mit seinen drei Komplizen vermummt, mit Gaspistole und Pfeffersprays bewaffnet einen Luxusschmuckladen ausgeraubt. Alle vier Männer bedrohten Mitarbeiter und Kunden mit Waffen, einen Frau wurde noch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt. Nach dem Raub fesselten die litauischen Täter ihre Opfer.
Von den drei anderen mutmaßlichen Mittätern sitzt einer in Untersuchungshaft, ein anderer ist in der Schweiz wegen eines anderen Delikts im Haft und der vierte ist immer noch flüchtig.

Das Baltikum-Blatt hatte schon öfteren über Autodiebe aus Litauen berichtet, die ihre kriminellen Machenschaften auch in Deutschland treiben. Doch nicht nur Rauschgifthändler und Erpresser organisieren sich – auch bei Einbruch und Abzocke sind in der Bundesrepublik vielfach gut organisierte Banden aus dem Ausland unterwegs oder sie haben im Ausland „Führungsetagen“ für die Organisation krimineller Taten gegründet. Viele in Deutschland ausgeführte Raubüberfälle, Telefonbetrug, Autodiebstähle u.a. gesetzeswidrige Aktionen werden von Albanien, Litauen und Polen aus gesteuert. Dies geht aus dem aktuellen Lagebericht zur organisierten Kriminalität hervor. Die Zahl der Tatverdächtigen aus Litauen stieg demnach im Jahr 2013 von 497 auf 924 Beschuldigte.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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